Probier dich durch Langleys Boutique-Weingüter im Fraser Valley – prickelnder Sekt direkt vom Erzeuger, uralter Honigwein und vielleicht sogar Walnuss-Port, wenn’s passt. Zwischendurch Käse und Schokolade snacken, während dein Guide Geschichten erzählt, die du so online kaum findest. Freu dich auf neue Geschmackserlebnisse, viel Spaß und Momente, die lange nachklingen.
Je nach Wochentag und Saison sind es 4 bis 5 Weingüter.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Vancouver sind im Preis enthalten.
Du bekommst ein Snack-Paket mit Käse, Crackern, Mandeln, Schokolade, Kuchen, Obst und Mineralwasser.
Die Tour beginnt um 10 Uhr und endet gegen 16 bis 16:30 Uhr in der Innenstadt.
Das Mindestalter für Alkohol ist 19 Jahre.
Ja, Assistenztiere sind willkommen.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet.
Die Verkostungsgebühren sind gering (ca. 10 CAD pro Weingut) und werden vor Ort bezahlt.
Dein Tag umfasst Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Vancouver im Mercedes Sprinter; Besuche bei vier bis fünf lokalen Weingütern rund um Langley; ein Snack-Paket mit drei Käsesorten, drei Crackersorten, Mandeln, Schokolade, Kuchen, Obst und kanadischem Mineralwasser; dazu eine entspannte Führung durch einen erfahrenen Fahrer, der vielleicht auch ein paar Familiengeschichten erzählt.
Wir waren schon halb in Langley, als mir auffiel, dass ich meine Sonnenbrille vergessen hatte – aber die Wolken sorgten eh für ein sanftes Licht. Unser Guide Greg erzählte, dass das Fraser Valley früher komplett aus Feldern bestand – er zeigte auf ein Feld, wo sein Onkel angeblich mal einen Traktor verloren haben soll (ob das stimmt, weiß keiner). Der erste Halt war ein winziges Weingut, das Sekt im Champagner-Stil herstellt. Die Besitzerin hatte lila verfärbte Hände und ließ uns einen Blick in die Tanks werfen – sie meinte, ihr Schaumwein braucht zwei Jahre Reife. Ich roch Hefe und etwas Frisches, fast wie in der Sonne liegende Äpfel.
Das nächste Weingut hatte die Geschichte, dass ihr Wein der Queen of England serviert wurde. Ob sie ihn wirklich getrunken hat, weiß keiner, aber wir mussten alle lachen. Die Verkostung dort war etwas eleganter – weiße Tischdecken, Gläser akkurat aufgereiht. Ich probierte einen Weißwein, der nach Birnen und frisch gemähtem Gras nach Regen schmeckte. Greg ermunterte uns immer wieder, Fragen zu stellen; er wollte, dass wir richtig ins Detail gehen. Ich habe vor allem genossen, wie alle ihre Gläser schwangen und versuchten, Ahnung zu zeigen (ich inklusive).
Festina Lente war mein Favorit – ich hatte vorher noch nie Met probiert. Die Besitzerin erklärte, dass Honigwein viel älter ist als Traubenwein, tausende Jahre sogar. Er war nicht süß, wie ich erwartet hatte, sondern eher kräuterig, fast trocken, mit einem seltsam beruhigenden Duft von Bienenwachs und Wildblumen. Li lachte, als ich versuchte, „Met“ auf Mandarin auszusprechen – ich habe es wohl komplett verhauen. Wir saßen eine Weile draußen mit unseren Snack-Paketen (Käse, Cracker, Mandeln, Schokolade) und lauschten den Vögeln und einem Hund, der in der Ferne bellte.
Wenn es die Zeit erlaubt (und wir Glück haben), besucht man ein altes Weingut, das nur am Wochenende geöffnet hat – hier gibt’s keine Filter oder Zusätze. Ihr Walnuss-Portwein ist dickflüssig und intensiv; ich kaufte Marmelade am Tresen, weil sie nach Omas Küche im Oktober roch. Der letzte Halt war ein niederländisch geführtes Anwesen, umgeben von grünen Hügeln – hauptsächlich Weißweine, die direkt dort wachsen. Zu dem Zeitpunkt waren meine Notizen schon wirr und mein Handy fast leer, aber ich denke noch oft an den Blick von ihrer Terrasse – leichter Nebel, Ruhe, nur das Lachen unserer Gruppe war zu hören.
Sichere Bezahlung auf viator.com

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