Begleite einen lokalen Guide durch Banffs dunkle Gassen und lausche Geistergeschichten an verfluchten Orten und geheimnisvollen Ecken. Eine kleine Gruppe, viel Spannung und auch Lacher – die Banff-Geistertour ist weniger Grusel als das Gefühl, wenn Geschichte dir den Atem raubt. Kein Wunder, wenn du zwischendurch mal zurückblickst.
Als Erstes fiel mir auf, wie die Straßenlaternen in Banff nachts ein bisschen zu sehr flackern – oder vielleicht war ich von Anfang an einfach etwas nervös. Unsere Führerin Sarah trug einen langen schwarzen Mantel und hatte eine Stimme, die auch dann noch zu hören war, wenn alle anderen verstummten. Sie startete direkt vor einem alten Hotel (dem mit der Geschichte von der Frau in Weiß), und ehrlich gesagt dachte ich erst, sie spinnt die Hälfte dazu, bis sie auf ein Fenster zeigte, hinter dem im letzten Winter jemand die Frau gesehen haben wollte. Die Luft roch nach Tannennadeln und kaltem Stein. Meine Hände vergrub ich tief in den Taschen.
Fast zwei Stunden schlenderten wir durch die Innenstadt, hielten immer wieder an, wenn Sarah eine neue Geschichte parat hatte – von verfluchten Hotels, Gassen, in denen Menschen spurlos verschwanden (sie erzählte das so beiläufig, dass es mir eiskalt den Rücken runterlief), bis zu einem Fleck am Fluss, wo jemand behauptete, über mehrere Blocks hinweg Schritte hinter sich gehört zu haben. Zwischendrin flitzten ein paar lokale Kinder auf Fahrrädern vorbei und lachten viel zu laut für die sonst so stille Nacht. Ich versuchte nicht über die Schulter zu schauen, aber du kennst das ja: Nach Einbruch der Dunkelheit spielt einem der Kopf gern Streiche. Die Banff-Geistertour setzt nicht auf Schreckmomente, sondern auf dieses seltsame Gefühl, wenn Geschichte plötzlich ganz nah scheint.
Ich hätte nicht gedacht, dass wir so oft lachen würden – besonders als Sarah eine Szene aus einem der ungelösten Banff-Rätsel nachspielte und dabei über ihren eigenen Schal stolperte. Alle lachten laut. Doch dann senkte sie die Stimme und erzählte von Gästen, die in bestimmten Zimmern eincheckten und nie wieder richtig schliefen (als ich fragte, ob das stimmt, zwinkerte sie mir zu). Die ganze Tour fühlte sich an wie eine geheime Clubnacht. Am Ende waren meine Füße taub, aber dieses Fenster im Hotel – das bleibt einem einfach im Kopf.
Die geführte Tour dauert etwa 1 Stunde und 40 Minuten.
Ja, Kinder ab 8 Jahren können teilnehmen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Zieht euch warm an und tragt geschlossene Schuhe, denn die Tour findet draußen statt und abends kann es kühl werden.
Die Tour führt zu Fuß durch die Innenstadt von Banff.
Ja, in der Nähe des Treffpunkts gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Die Gruppen bestehen aus maximal 20 Personen pro Guide, damit alle gut zuhören können.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, da es ein gemütlicher Spaziergang ist.
Dein Abend beinhaltet eine geführte Tour mit einem lokalen Guide durch Banffs Innenstadt, in kleinen Gruppen von bis zu 20 Personen, damit du die unheimlichen Geschichten wirklich mitbekommst und dich nicht verloren fühlst.
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