Erkunde Wadi Rum tief im Jeep mit einem Beduinen-Guide, erklimme rote Sanddünen für grandiose Aussichten, schlendere durch uralte Canyons mit Felszeichnungen und genieße ein frisches Picknick in vollkommener Stille. Freu dich auf rauchigen Tee vom Feuer und Geschichten, die du lange nach dem letzten Sandkorn im Haar nicht vergisst.
Die Tour dauert den Großteil des Tages mit mehreren Stopps von morgens bis zum Sonnenuntergang, bevor es zurück zum Startpunkt geht.
Ja, ein frisch zubereitetes Beduinen-Picknick mit Eintopf, Hummus, Käse und Salat ist dabei.
Die Tour beginnt und endet am Parkplatz neben dem Wadi Rum Rest House.
Du kannst gegen Aufpreis (15-35 JD je nach Dauer) deine Tour mit einem Kamelritt starten oder beenden.
Toiletten gibt es im Camp, wenn du übernachtest; tagsüber sind die Bedingungen in der Natur eher einfach.
Du siehst Lawrence Spring, die roten Sanddünen, Khazali Canyon, Small Arch, Abu Khasaba Canyon, Um Frouth Rock Arch, Mushroom Rock und mehr.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels machbar, allerdings gibt es an einigen Stellen Kletter- oder Wanderpassagen.
Ja, es bleibt genug Zeit, um die Orte zu erkunden, Fotos zu machen oder einfach die Atmosphäre aufzusaugen.
Dein Tag startet mit Abholung am Parkplatz des Wadi Rum Rest House im 4x4 Jeep, geführt von einem lokalen Beduinen-Guide, der dich zu Highlights wie Lawrence Spring und Khazali Canyon bringt. Während der Tour gibt es Wasserflaschen und unbegrenzt frisch gebrühten Beduinen-Tee oder Kaffee an den Stopps. Zum Mittagessen erwartet dich ein traditionelles Picknick mitten in der Wüste – warmer Eintopf, Hummus, Käse und Salat – bevor es am Abend zurückgeht.
Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass sich der Sand an Lawrence Spring so kühl anfühlt. Gerade waren wir noch holprig im Jeep vom Parkplatz des Wadi Rum Rest House unterwegs – der Wind im Gesicht, der trockene Duft der Wüste überall – und plötzlich plätscherte Wasser über die Felsen und Kamele standen einfach nur da. Unser Guide Khaled zeigte uns, wie sie hier Wasser sammeln. Er reichte mir einen Becher, und ich versuchte, nichts zu verschütten (klappte nicht so gut). Die Stille hier draußen ist echt. Man hört seinen eigenen Atem.
Dann kamen die roten Sanddünen. Hochklettern war anstrengender als gedacht – jeder Schritt rutscht ein Stück zurück – aber oben angekommen hat man diesen wilden 360-Grad-Blick über Wadi Rum, bei dem man einfach sitzen bleiben möchte. Khaled kochte direkt dort Tee; er schmeckte rauchig und süß zugleich. Er lachte, wie verschwitzt wir schon waren („Wüstengymnastik!“ sagte er). Im Khazali Canyon zwängten wir uns zwischen kühlen Felswänden mit alten Inschriften, manche so verblasst, dass man sie nur mit zusammengekniffenen Augen erkennt.
Ich liebte es, den Small Arch hochzuklettern (meine Knie waren sich da nicht so sicher), und dann eine halbe Stunde allein durch den Abu Khasaba Canyon zu wandern – nur ich, das wechselnde Licht auf den Felsen und eine winzige Eidechse, die davonhuschte. Am Ende hatte Khaled ein Picknick vorbereitet: warmer Eintopf, Hummus, Käse, Salat. Mit den Händen zu essen fühlte sich irgendwie richtig an. Wir sprachen darüber, wie es ist, hier als Beduine aufzuwachsen; er scherzte, dass seine Kinder heute mehr von TikTok verstehen als von Kamelen.
Nach dem Mittagessen gab es noch mehr Stopps: Um Frouth Rock Arch (Fotos sind ein Muss), Mushroom Rock (sieht genau so aus, wie der Name verspricht) und sogar „Lawrences Haus“ – wobei Khaled mit den Schultern zuckte und meinte, niemand wisse wirklich, ob er dort wirklich war. Der Sonnenuntergang bei Um Sabatah war still, nur das Klirren der Teetassen und das Klingeln eines Handys hallten von den Felsen wider (wir mussten alle lachen). Auf der Rückfahrt fühlte sich alles langsamer an; ich warf immer wieder Blicke zurück auf die Formen im schwindenden Licht. Man denkt immer wieder an diesen Ausblick.
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