Probier sechs verschiedene Mini-Ramen-Schalen in drei preisgekrönten Tokyo-Lokalen – mit viel Spaß und Geschichten von deinem lokalen Guide. Lebendige Viertel rund um Shibuya oder Shinjuku, eigene Menüwahl und echte Einblicke in Japans Ramen-Kultur. Hier geht’s nicht nur ums Essen, sondern darum, Tokyo nach Einbruch der Dunkelheit zu spüren.
Kaum hatte ich mich vor dem Bahnhof Shibuya orientiert, da sammelte uns unser Guide Yuki mit Baseballcap und breitem Grinsen ein. Die Stadt pulsierte an diesem Abend, Neonlichter spiegelten sich in den Pfützen vom Regen zuvor. Wir bahnten uns unseren Weg durch die Menschenmassen am Shibuya Crossing (ehrlich, noch verrückter als auf Fotos), bevor wir in eine kleine Seitenstraße abbogen, wo plötzlich die Luft nach Sojasoße und gegrilltem Schweinefleisch duftete. Da dachte ich: Jetzt bist du wirklich im echten Tokyo angekommen.
Das erste Ramen-Lokal war winzig – die Fenster von Dampf beschlagen, man konnte kaum hineinsehen, bis man die Tür aufschob. Yuki reichte uns kleine Menüs mit etwa einem Dutzend Ramen-Varianten. Ich war überfordert und zeigte einfach auf eine mit „shio“ im Namen (salzbasierte Hühnerbrühe). Die Schale war klein, aber voller Geschmack – salzig, leicht, fast ein bisschen zitronig? Der Koch nickte anerkennend, als ich zu laut schlürfte. Offenbar gilt das hier als höflich. Jemand aus der Gruppe versuchte „oishii“ zu sagen und verhaspelte sich total – alle lachten, sogar der Koch.
Beim zweiten Lokal protestierte mein Magen schon innerlich („sechs Schalen? Wirklich?“), aber jede schmeckte so anders, dass ich weitermachte. Eine hatte eine dicke Schweineknochenbrühe, die auf den Lippen klebte, eine andere überraschte mit unerwartetem Fischgeschmack, den ich aber seltsam lecker fand. Yuki erklärte, dass jede Region Japans ihren eigenen Stil hat – er zog sogar sein Handy raus, um uns Fotos vom Ramen-Festival seiner Heimatstadt zu zeigen. Irgendwann verlor ich das Zeitgefühl; es gab nur noch das Klappern der Stäbchen und den Vergleich, welche Schale am besten schmeckte.
Der Weg zwischen den Lokalen war angenehm – insgesamt etwa drei Kilometer, vorbei an blinkenden Automaten und beleuchteten Convenience Stores. Meine Schuhe wurden beim Ausweichen vor Pfützen etwas nass, aber das störte mich inzwischen nicht mehr. Unser letzter Halt war ruhiger; wir landeten in der Nähe von Ebisu, wo die Straßen irgendwie entspannter wirkten, nicht so hektisch wie in Shibuya. Ich denke noch oft an die letzte Schale – cremige Brühe, Nudeln mit genau dem richtigen Biss – und daran, wie Yuki jedem Koch zum Abschied dankte. Ramen essen in Tokyo fühlt sich an, als wäre man für einen Abend Teil von etwas Größerem.
Du probierst 6 Mini-Schalen (je etwa ein Viertel einer normalen Portion) in 3 verschiedenen Lokalen.
Je nach Buchung startet die Tour in Shibuya, Shinjuku oder Ueno.
Nein, alle Brühen enthalten Huhn, Schwein oder Fisch – es gibt aber eine separate vegane/vegetarische Tour.
Zwischen den Lokalen legst du etwa 3 Kilometer (ca. 1,86 Meilen) zu Fuß zurück.
Ja, zu den sechs Mini-Schalen gibt es ein Getränk pro Person dazu.
Babys sind kostenlos dabei, teilen sich aber das Essen, es sei denn, du buchst extra Portionen für sie.
Dein Abend umfasst sechs individuell wählbare Mini-Ramen-Schalen in drei preisgekrönten Tokyo-Lokalen (Start in Shibuya, Shinjuku oder Ueno), ein Getränk pro Person, alle Verkostungen mit einem freundlichen lokalen Guide, der unterwegs Geschichten und Tipps teilt – und genug Zeit, um durch lebendige Viertel zu schlendern, bevor es in der Nähe von Ebisu oder Akasaka-Mitsuke endet.
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