Dein Tag beginnt mit der Fahrt von Kanazawa ins Dorf Shirakawago – diese steilen Strohdächer sehen wirklich aus wie zusammengelegte Hände. Du hast Zeit, alles in Ruhe zu entdecken und genießt ein einfaches, lokales Mittagessen. Danach schlenderst du mit Guide durch die verschlungenen Wege des Kenrokuen Gartens und endest im historischen Higashi Chaya Viertel. Kein großer Trubel, aber ein Erlebnis, das nachklingt.
Die Tour dauert den Großteil des Tages, startet am Kanazawa City Centennial Monument und endet am Kanazawa Bahnhof nach allen Stopps.
Ein traditionelles Mittagessen ist während der Freizeit im Dorf Shirakawago enthalten.
Der Eintritt in den Kenrokuen Garten ist inklusive, wenn du die komplette Shirakawago & Kanazawa Tour wählst.
Die Tour beginnt am Kanazawa City Centennial Monument und endet je nach Option entweder im Kenrokuen Garten oder zurück am Kanazawa Bahnhof.
Ein zweisprachiger Guide (Englisch/Spanisch) begleitet die Gruppe den ganzen Tag.
Ja, es gibt eine Option nur für Shirakawago; dann endet die Tour am Kenrokuen Garten.
Ein komfortabler Bus bringt dich zwischen allen wichtigen Stationen des Ausflugs sicher hin und zurück.
Ein mittleres Fitnesslevel wird empfohlen, da es zu Fuß über unebene Wege geht.
Dein Tag beinhaltet den Transport vom Zentrum Kanazawas, Eintritt zum Kenrokuen Garten bei entsprechender Option, einen zweisprachigen Guide (Englisch/Spanisch) und ein traditionelles Mittagessen in Shirakawago. Je nach Route geht es am Nachmittag oder Abend zurück.
Wir waren schon halb auf dem Weg nach Shirakawago, als mir auffiel, dass ich das Wetter gar nicht gecheckt hatte – aber das war egal. Die Busfenster beschlugen, als wir von Kanazawa in die Berge fuhren, und unsere Guide Emi erklärte, dass die steilen Strohdächer extra für den schweren Schnee gebaut sind. „Gassho-zukuri“ bedeutet „Hände im Gebet“, sagte sie. Ich versuchte es nachzusprechen – Li lachte über meinen Akzent (zu Recht). Schon beim Aussteigen roch es nach feuchtem Holz; es war früh, aber ein paar Einheimische hatten draußen an kleinen Tischen schon eingelegte Gemüse und Reiskräcker aufgebaut.
Ich schlenderte eine matschige Gasse entlang an einem dieser riesigen alten Bauernhäuser vorbei. Da herrschte eine Stille, wie man sie in der Stadt nie findet – nur Krähen irgendwo in der Ferne und das leise Plätschern von Wasser unter den Brücken. Das Mittagessen war einfach: Misosuppe, gegrillter Flussfisch, klebriger Reis. Ich denke noch immer an diese Misosuppe – vielleicht lag es an der kühlen Luft oder daran, dass ich vom Herumlaufen hungrig war. Danach hatten wir Zeit zum Entdecken; ich kam mit einem alten Mann ins Gespräch, der mir die Dachbalken seiner Familie zeigte (die halten Generationen, wenn man gut auf sie achtet, sagte er).
Zurück in Kanazawa wirkte der Kenrokuen Garten fast zu perfekt nach Shirakawagos rustikaler Atmosphäre. Emi führte uns über verschlungene Pfade zwischen moosbewachsenen Steinen und über bogenförmige Brücken – sie kannte jeden Geheimweg und erzählte, welche Bäume im Frühling zuerst blühen. An einem Teich blieb ich einfach stehen und beobachtete die Koi, die unter der Oberfläche schimmerten, während jemand in der Nähe Bambusflöte spielte. Wenn du den Ganztagesausflug von Kanazawa nach Shirakawago und Kenrokuen buchst, erlebst du diesen sanften Übergang von der Bergruhe zur Gartenstille – das schleicht sich ganz unbemerkt ein.
Zum Schluss führte uns der Weg durch das Higashi Chaya Viertel, wo Goldblattgeschäfte die engen Gassen säumen und Teehäuser hinter Holzgittern leuchten. Schulklassen übten draußen vor einem der Häuser Verbeugungen – ein Mädchen kicherte, als ihre Freundin einen Fehler machte (das erinnerte mich an meine Schulzeit). Geishas haben wir keine gesehen, aber Emi erzählte spannende Geschichten über sie. Als wir wieder am Kanazawa Bahnhof ankamen, waren meine Beine müde, aber mein Kopf voller unerwarteter Eindrücke.
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