Probier rauchiges Yakitori in den engen Gassen von Omoide Yokocho, schlendere durch Kabukichos leuchtende Straßen mit deinem lokalen Guide, der spannende Geschichten erzählt, und quetsch dich in die schrulligen Mini-Bars von Golden Gai für Drinks und gute Laune. Abendessen ist inklusive, neue Freunde sind zum Greifen nah und dieses besondere Gefühl, wenn Tokio dich endlich willkommen heißt.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Zischen von Yakitori, das vom kleinen Grill in Omoide Yokocho aufsteigt. Es ist eng – so eng, dass man sich fast die Ellbogen anstößt – aber genau das macht den Charme aus. Unser Guide Kenji winkte uns in eine winzige Bar, kaum Platz für sechs Leute. Gehobene Angestellte in weißen Hemden waren schon tief in ihre Biergläser vertieft und lachten über etwas, das ich nicht verstand. Kenji bestellte für uns (zum Glück – ich hätte es alleine nicht geschafft) und bald lagen saftige Hähnchenspieße vor uns, bei denen ich mir fast die Zunge verbrannte. Die Luft roch nach gegrilltem Fleisch und süßer Sojasoße, und irgendwo hinter der Bar lief ein altes Radio. Ich versuchte „Kanpai“ richtig zu sagen, stolperte aber – Kenji grinste nur.
Danach führte er uns hinaus in das bunte Chaos von Kabukicho – überall Neonlichter, Schilder übereinander gestapelt, bis man kaum noch den Himmel sieht. Wir kamen an Godzillas Kopf vorbei, der über ein Gebäude lugte (größer als erwartet) und bogen in eine ruhigere Seitenstraße ab. Kenji erzählte, dass hier früher Felder waren, bevor all das Licht kam. Jemand aus der Gruppe fragte, ob es nachts hier sicher sei – er lachte nur und meinte, er gehe jeden Tag nach der Arbeit hier spazieren.
Golden Gai fühlte sich wie eine andere Welt an. Die Bars sind so klein, dass man sich seitwärts hineinquetschen muss, und jede Tür leuchtet in einer anderen Farbe – mal rot, mal blau, eine sogar mit Plastikblumen am Rahmen, ohne erkennbaren Grund. Wir hielten an einer Bar, wo der Barkeeper Jazzplatten auflegte und uns Highballs einschenkte, ohne erst zu fragen, was wir wollen (so läuft das hier wohl). An den Wänden standen Botschaften von früheren Gästen – auf Englisch und Japanisch – und ich fragte mich, welche Nächte sie hier wohl erlebt hatten. Ehrlich gesagt taten mir inzwischen die Füße weh, aber das war egal; dieses Zusammengedrängtsein mit Fremden ließ Tokio für einen Moment weniger überwältigend wirken.
Die Tour findet an einem Abend statt und führt durch verschiedene Viertel in Shinjuku.
Ja, das Abendessen ist während des Izakaya-Teils der Tour enthalten.
Golden Gai kann auf Wunsch in die individuelle Tour eingebaut werden.
Eine All-you-can-drink-Option ist bei einem Izakaya dabei; weitere Getränke außerhalb sind nicht immer enthalten.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; Treffpunkt ist an einem festen Ort in Shinjuku.
Leider können wir bei dieser Tour keine vegetarischen oder allergenfreien Wünsche berücksichtigen.
Das Mindestalter für Alkohol ist 20 Jahre; unter 20-Jährige erhalten alkoholfreie Getränke.
Nein, Japanischkenntnisse sind nicht nötig – der lokale Guide übernimmt Bestellungen und Kommunikation.
Dein Abend umfasst geführte Spaziergänge durch Omoide Yokocho, Kabukicho und optional Golden Gai; ein Abendessen in einem traditionellen Izakaya mit All-you-can-drink-Angebot; dazu spannende Geschichten und Tipps von deinem lokalen Profi-Guide, bevor du die Nacht in Tokio auf eigene Faust weiterentdeckst.
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