Probier über zehn japanische Sake-Sorten mit einem ehemaligen Braumeister in Osaka und koche dann deine eigenen Takoyaki mit überraschenden Zutaten wie Wagyu und Käse. Freu dich auf viel Spaß, praktische Tipps vom lokalen Sommelier und mehr Selbstvertrauen beim Sake-Bestellen auf Reisen. Für alle, die echte Osaka-Geschmäcker und Geschichten suchen, ist das ein Volltreffer.
„Weißt du, echte Osakaner streiten nie über Takoyaki – wir essen einfach mehr davon“, grinste unser Guide Jun, während er mir ein kleines Holzstäbchen reichte. Er hatte schon alles vorbereitet: Schüsseln mit dampfendem Dashi-Teig, glänzende Oktopusstücke und dann – was mich überraschte – Würfel von Wagyu und kleine Käsehäppchen. Bisher kannte ich nur die klassische Variante. Die Küche roch nach geröstetem Mehl und Meeresluft, was meinen Magen lauter knurren ließ, als ich zugeben wollte.
Am Anfang war ich ziemlich unbeholfen. Jun musste sich ein Lachen verkneifen, als ich meinen ersten Takoyaki-Ball zu früh wendete und der Teig überall spritzte. „Kein Problem“, sagte er, „selbst meine Mutter verbockt das manchmal.“ Das war irgendwie beruhigend. Nachdem wir unsere leicht schiefen Kunstwerke gekocht und verschlungen hatten, schenkte Jun den ersten Sake ein – kalt, frisch und fast blumig. Er erzählte, dass jede Flasche ihre eigene Geschichte hat; früher hatte er selbst in der Nähe von Kyoto Sake gebraut. Das blieb mir besonders im Kopf.
Die Verkostung war viel lockerer als erwartet. Wir probierten mehr als zehn Sorten – manche süß, andere trocken oder fast herzhaft – und Jun verriet uns kleine Tricks, wie man Sake in japanischen Restaurants bestellt (einen davon habe ich später in Tokio ausprobiert). Nach dem dritten Glas wurde es richtig lebhaft; jemand fragte, ob wir Sake mit Käse-Takoyaki kombinieren könnten, und Jun zuckte nur mit den Schultern: „Warum nicht? In Osaka probieren wir alles.“ Dieses ungewöhnlich perfekte Duo geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.
Du verkostest mehr als 10 verschiedene japanische Sake, die der Guide auswählt.
Ja, der Guide zeigt dir jeden Schritt, Vorerfahrung brauchst du keine.
Die Hauptfüllungen sind Oktopus, Wagyu-Rind und Käse; vegetarische Varianten sind nicht angegeben.
Ein lokaler Guide, zertifizierter Sake-Sommelier und ehemaliger Braumeister, begleitet dich.
Du isst deine frisch zubereiteten Takoyaki direkt vor Ort – das gilt als Mahlzeit.
Der genaue Ort wird nicht genannt, liegt aber zentral und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, Babys können mit einem Erwachsenen mitkommen; Kinderwagen sind erlaubt, Alkohol gibt es nur für Erwachsene.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten und Werkzeuge für Takoyaki (inklusive besonderer Extras wie Wagyu und Käse), über zehn japanische Sake-Sorten zum Probieren (für Erwachsene) sowie die Begleitung eines lokalen Sommeliers, der Geschichte, Kultur und praktische Tipps zum Sake-Genuss in Japan teilt.
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