Du schnorchelst über Miyakos Riffen mit Meeresschildkröten, die du ganz genau sehen kannst, paddelst mit dem Kajak über helle Flachwasserbereiche und erkundest dann mit einem lokalen Guide die kühle Dunkelheit der Pumpkin Hall. Freu dich auf Lachen, schlammige Hände, salzige Luft – und Erinnerungen, die lange bleiben.
Ja, Anfänger sind willkommen und die Guides unterstützen dich bei Schnorcheln und Höhlenabenteuer vollumfänglich.
Abholung ist meist möglich, kann aber je nach Buchung auch ein Treffpunkt vor Ort sein; die genauen Details bekommst du am Tag vorher per E-Mail.
Am besten Leggings oder Kleidung, die nass und schmutzig werden darf; im Winter gibt es Neoprenanzüge.
Teilnehmer sollten zwischen 7 und 59 Jahre alt sein; bei bestimmten Krankheiten oder einem Gewicht über 100 kg ist eine Teilnahme leider nicht möglich.
Am Aktivitätsort gibt es keine Toiletten; bitte nutze die Einrichtungen vorher.
Mittagessen ist nicht inklusive; es gibt eine Pause, in der du dein eigenes Essen mitbringen kannst.
Fotos sind nur am Höhleneingang erlaubt, um die Höhle zu schützen; dein Guide macht während der Tour professionelle Fotos.
Die Tour findet bei Regen statt, außer die Bedingungen sind unsicher; eine Absage wird rechtzeitig mitgeteilt.
Im Preis enthalten sind Schnorchelausrüstung, Neoprenanzüge im Winter, Kajak für die Fahrt zur Pumpkin Cave, Höhlenausrüstung wie Helm und Taschenlampe sowie Sicherheitsausrüstung wie Schwimmwesten und Wasserschuhe. Ein lokaler Guide begleitet dich die ganze Zeit und macht professionelle wasserdichte Fotos (kostenlos zum Download). Abholung ist je nach Buchung meist möglich, und am Ende wirst du müde, aber glücklich zurückgebracht.
Kennst du dieses leise Klirren, das Korallen machen, wenn du darüber schwebst? Das war das Erste, was mir auffiel, als wir ins Wasser bei Miyakojima eintauchten – naja, und dass meine Maske beschlug, weil ich so breit grinste. Unser Guide Yuta entdeckte fast sofort eine Meeresschildkröte. Von diesen „Schildkröten-Schnorchel-Touren“ hatte ich gelesen, aber dass ich so lange direkt neben einer schwimmen würde, hatte ich nicht erwartet. Die Schildkröte glitt einfach vorbei, völlig entspannt, während sie an den Felsen knabberte. Meine Flossen streiften immer wieder den Sand, und ich dachte, wie warm das Wasser im Vergleich zum letzten Frühling auf Okinawas Hauptinsel war.
Nach dem Mittagessen (ich habe viel zu viele Onigiri aus dem Convenience Store gegessen) trafen wir uns wieder für den nächsten Teil – Kajakfahren zur Pumpkin Hall. Die Sonne brannte auf das Wasser, aber eine leichte Brise roch nach Salz und Gras. Paddeln war kein Problem; Yuta machte Witze über meine „Nudelarme“ und half mir, gerade zu steuern. Der Höhleneingang wirkte kleiner als erwartet, eher wie ein Geheimnis als ein Touristen-Hotspot. Drinnen in der Pumpkin Cave wurde es schnell kühler, die Luft roch mineralisch, und der Boden war matschig – jemand rutschte aus, und wir lachten alle (vielleicht war es nervöse Aufregung). Die Stalagmiten sehen wirklich aus wie riesige Kürbisse, wenn man genau hinschaut; die Einheimischen nennen die Höhle wohl Ryugu-Palast. Fotos durften wir nur am Eingang machen (wegen Schutz), aber ehrlich gesagt fand ich es ganz schön, das Handy mal wegzupacken.
Es gibt eine Stelle, an der man mit Hilfe eines Seils über rutschigen Kalkstein klettern muss – ich gebe zu, mein Herz schlug dabei lauter, als ich zugeben wollte. Aber alle feuerten sich gegenseitig an (auf Englisch und Japanisch gemischt), und als wir den letzten Pool geschafft hatten, war uns allen egal, dass die Shorts schlammig und die Haare nass waren. Es war einfach nur… Spaß. So einfach. Auf dem Rückweg machte Yuta mit seiner wasserdichten Kamera ein paar lustige Gruppenfotos – er versprach, sie später kostenlos zu schicken. Ich warte noch auf die Bilder, aber ehrlich gesagt denke ich immer noch an den Blick aus der Höhle hinaus in den offenen Himmel.
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