Du schlenderst durch Kyotos Hügelgassen, läufst unter den unzähligen roten Torii von Fushimi Inari hindurch, fütterst die freundlichen Hirsche im Nara Park und stehst vor dem riesigen Buddha im Todaiji – alles mit einem lokalen Guide, der entspannt und authentisch erzählt. Freu dich auf Lachen, stille Momente und vielleicht ein paar neue japanische Wörter unterwegs.
Die Tour dauert etwa 9 Stunden, inklusive Fahrtzeit von Osaka nach Kyoto und Nara und zurück am Abend.
Ja, die Abholung erfolgt an festgelegten Punkten in Osaka oder Kyoto; die Rückfahrt endet am Bahnhof Osaka (Nipponbashi Ausgang 2).
Nein, die Eintrittspreise für Kiyomizu-dera und Todaiji sind nicht im Tourpreis enthalten.
Du kannst in der Nähe von Kiyomizu-dera oder Fushimi Inari einen Kimono auf eigene Kosten mieten.
Nein, es gibt kein festes Mittagessen; du hast Zeit, dir unterwegs in Kyoto oder Nara etwas zu kaufen.
Der mehrsprachige Guide spricht Englisch, Mandarin und Japanisch.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt und Babysitze können bereitgestellt werden.
Du solltest zwischen Busparkplätzen und Sehenswürdigkeiten laufen können; bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da es steile Treppen und unebene Wege gibt.
Dein Tag beinhaltet die Abholung in Osaka oder Kyoto (Rückfahrt nur nach Osaka), eine bequeme Busfahrt mit Klimaanlage zu den Highlights der Kansai-Region und die Begleitung eines mehrsprachigen lokalen Guides, der an jeder Station spannende Geschichten erzählt – von Kiyomizu-dera über Fushimi Inari bis zum Treffen mit den berühmten Hirschen in Nara, bevor es bei Einbruch der Dämmerung zurückgeht.
Hast du dich schon mal gefragt, ob die Geschichten über die Hirsche in Nara wirklich stimmen? Ich auch – bis einer von ihnen mir sanft die Hand für einen Keks stupste. Unser Tag begann in Osaka, wo unser Guide Yuki (mit der leuchtend gelben Fahne) uns auf Englisch und Mandarin zusammenrief. Es war an dem Morgen etwas frisch, deshalb rückten alle enger zusammen, während wir auf den Bus warteten. Die Fahrt nach Kyoto verging wie im Flug – vielleicht, weil Yuki unterwegs kleine Anekdoten erzählte und auf Reisfelder oder versteckte Schreine zwischen den Häusern hinwies. Ich ertappte mich dabei, wie ich öfter aus dem Fenster starrte als sonst.
Unser erster Halt war der Kiyomizu-dera Tempel – ehrlich gesagt hatte ich Fotos gesehen, aber nicht erwartet, wie steil die alten Steinstufen wirklich sind. Die Luft roch leicht süßlich von Räucherstäbchen, die aus einem nahegelegenen Laden wehten. Wir schlenderten durch Ninenzaka und Sannenzaka; ich versuchte „Ishibe Alley“ auf Japanisch auszusprechen und lag falsch – Yuki lachte herzlich und zeigte mir die richtige Aussprache. Einige aus der Gruppe zogen Kimonos an (nicht inklusive), was anfangs etwas ungewohnt wirkte, aber irgendwie perfekt zu den Holzhäusern passte. Auf der Terrasse gibt es diesen Moment, in dem man ganz Kyoto zu Füßen liegen sieht – schwer zu beschreiben, aber ich denke noch oft daran.
Nach einem schnellen Mittagessen in der Nähe der Hanamikoji-Straße ging es zum Fushimi Inari Schrein. Die „Tausend Torii“ wirken wirklich endlos, wenn man hindurchläuft – überall leuchtendes Orange-Rot, nur das Echo der eigenen Schritte begleitet dich. Ein kleines Mädchen aus unserer Gruppe blieb stehen, um auf einem fuchsförmigen Ema zu kritzeln; ihr Vater erklärte, das bringe Glück. Ich kaufte mir auch eins, schrieb aber nur meinen Namen drauf – das fühlte sich einfach richtig an.
Am späten Nachmittag erreichten wir den Nara Park – das Licht wurde goldgelb und überall liefen Hirsche herum, die sich vor den Touristen mit Snacks verbeugten. Einer brachte fast einen älteren Herrn zum Stolpern, der gerade seine Kamera holen wollte; alle lachten, auch er. Der Todaiji Tempel ist riesig – drinnen herrscht plötzlich Stille, nur das Geräusch der eigenen Schritte auf dem Holzboden ist zu hören. Die Buddha-Statue ist viel größer, als man es von Fotos kennt; dort zu stehen fühlte sich klein, aber gleichzeitig sehr friedlich an. Als es dunkel wurde, fuhren wir zurück nach Osaka – müde, aber mit diesem besonderen Glücksgefühl nach einem langen Tag draußen.
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