Du betrittst ein ruhiges Teehaus in Kyoto mit Blick auf einen berühmten Garten und wirst von einer Teemeisterin durch die traditionelle Teezeremonie geführt. Probier dich im Matcha-Aufschlagen, koste feine Wagashi-Süßigkeiten und halte die friedliche Atmosphäre mit Fotos fest. Hier verbinden sich stille Momente und Lachen in jeder Geste.
Langsame, achtsame Bewegungen – unsere Teemeisterin Yuki legte den Bambusbesen ab, bevor ich überhaupt merkte, dass sie fertig war. Der Raum war so still, dass man das leise Rascheln ihres Ärmels auf dem Tatami hören konnte. Gerade waren wir die steinernen Stufen von Sannenzaka hinaufgekommen, die Schuhe noch feucht vom Nieselregen, der das Moos draußen fast neonartig leuchten ließ. Ich dachte immer wieder daran, wie hier scheinbar alles seinen eigenen Rhythmus hat – selbst das Wasser eingießen wirkte bewusst und nicht gehetzt.
Nach Yukis Vorführung versuchte ich selbst, meinen Matcha aufzuschlagen. Gar nicht so einfach (mein Arm wurde schnell müde), doch Yuki lächelte nur und zeigte es mir noch einmal, diesmal langsamer. Sie erzählte, dass Jihei Ogawa vor langer Zeit diesen Garten gestaltet hat, und zeigte auf eine knorrige Kiefer, die sich über den Teich beugt, als würde sie zuhören. Die Luft roch zugleich leicht grasig und süß – vielleicht von den Wagashi-Süßigkeiten, die wir vor der zweiten Tasse genascht hatten. Ich glaube, ich habe „oishii“ falsch ausgesprochen; Li lachte und korrigierte mich, was die Stimmung nur noch lockerer machte.
Zum Schluss gingen wir nach draußen, um Fotos zu machen, das Licht glitzerte auf den nassen Blättern und alle genossen die Ruhe. Da stand ich nun, der bittere Geschmack von Matcha noch auf der Zunge, und blickte durch den alten Holzrahmen auf Kyoto – so ruhig hatte ich mich nicht erwartet zu fühlen. Manchmal denke ich noch daran, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Sie findet im Kiyomizu-Sannenzaka-Viertel in einem historischen Teehaus mit Garten von Jihei Ogawa VII statt.
Ja, eine Teemeisterin führt dich durch alle Schritte der Zeremonie und erklärt die Traditionen.
Ja, nach der Vorführung lernst du unter Anleitung, deinen eigenen Matcha aufzuschlagen.
Ja, während der Erfahrung genießt du Wagashi-Süßigkeiten passend zum Matcha.
Fotos sind im ruhigen Garten am Ende des Besuchs erlaubt.
Nein, sie wird nicht für Gäste mit Rücken- oder Knieverletzungen empfohlen.
Dein Tag beinhaltet zwei Tassen Matcha – eine von dir selbst, eine von der Gastgeberin zubereitet –, feine Wagashi-Süßigkeiten und Zeit für Fotos in einem der schönsten Gärten Kyotos – alles begleitet von einer erfahrenen Teemeisterin.
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