Forme dein eigenes Paar Holz-Essstäbchen von Grund auf im Gion-Viertel Kyotos, begleitet von einer freundlichen lokalen Handwerkerin, die dich bei der Holzauswahl unterstützt und jeden Schritt erklärt. Auf Wunsch kannst du deinen Namen eingravieren lassen. Freu dich auf praktische Arbeit, ruhige Momente und ein Erinnerungsstück, das du wirklich benutzen willst.
Ja, der Kurs ist für alle Erfahrungsstufen geeignet und die Handwerkerin begleitet dich Schritt für Schritt.
Ja, du kannst aus verschiedenen Holzarten mit unterschiedlichen Farben und Maserungen wählen.
Ja, auf Wunsch kannst du deinen Namen in Kanji oder deiner Muttersprache gravieren lassen.
Der Kurs findet im historischen Gion-Viertel von Kyoto statt.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; sie können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, alle Bereiche und Arbeitsflächen sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, die Werkstatt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Erlebnis umfasst die volle Nutzung der Werkstatt im Gion-Viertel Kyotos, Zugang zu verschiedenen Holzarten (kostenlos und gegen Aufpreis), durchgehende Betreuung durch zweisprachiges Personal – auch beim Gravieren – und eine Ausstattung, die für alle Alters- und Mobilitätsstufen geeignet ist.
Als ich die kleine Werkstatt in Gion betrat, fiel mir sofort der Duft auf – eine Mischung aus altem Zedernholz und etwas Süßlichem, vielleicht Kampfer? Unsere Gastgeberin Yuko begrüßte uns mit einer sanften Verbeugung und einem Lächeln, das mich sofort wie zuhause fühlen ließ, nicht wie in einem Studio. Sie zeigte uns die Holzreihen – manche dunkel und schwer, andere fast golden – und ließ uns auswählen, welches sich richtig anfühlte. Ich strich immer wieder über das hellere Holz, ohne genau zu wissen warum. Vielleicht erinnerte es mich an die Kiefern aus meiner Heimat.
Wir setzten uns an niedrige Tische, während Yuko auf Japanisch und Englisch erklärte, wie man die Hobel benutzt – sie wechselte fließend, damit jeder folgen konnte. Ich brauchte drei Versuche, bis ich einen glatten Schnitt hinbekam – sie lachte leise und meinte, die meisten hätten am Anfang Schwierigkeiten. Draußen summte es leise, drinnen hörte man jedes Holzkratzen, jedes kleine Aufatmen, wenn jemand einen guten Schnitt schaffte. Meine Hände waren bald mit feinem Staub bedeckt, den ich unbewusst von meiner Jeans wischte. Der ganze Prozess war langsamer als gedacht – fast meditativ, aber ganz natürlich.
Nach langem Schleifen (meine Fingerspitzen erinnern sich noch an die raue Oberfläche) wischten wir die Essstäbchen ab und bestrichen sie mit einem natürlichen Öl, das die feinen Maserungen zum Vorschein brachte. Jemand fragte, ob man den Namen in Kanji gravieren lassen kann; Yuko bot an, ihn zuerst zu schreiben, damit man sehen kann, wie es aussieht. Ich versuchte meinen Namen auf Japanisch zu sagen – sie kicherte höflich und schrieb ihn viel schöner als ich es je könnte. Es war wirklich berührend, den eigenen Namen in so ein schlichtes, persönliches Stück Holz eingraviert zu sehen.
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