Reite auf ruhigen Pferden entlang der Vulkanhänge des Vesuvs mit lokalen Guides, die jede Geschichte und jeden versteckten Pfad kennen. Genieße den weiten Blick über die Bucht von Sorrent, spüre das Knirschen der uralten Lava unter deinen Stiefeln und teile Lacher mit anderen Reisenden – auch wenn du noch nie geritten bist. Hier geht’s weniger um den Gipfel, sondern um die stille, wilde Seite des Vesuvs.
„Keine Sorge, er ist ganz ruhig“, sagte Marco und reichte mir die Zügel – ehrlich gesagt, genau das musste ich hören. Die Luft auf dem Vesuv war frisch, mit einem Hauch von Kiefern und einem leicht mineralischen Duft, den ich nicht ganz einordnen konnte. Wir waren schon 500 Meter über dem Meeresspiegel, aber es fühlte sich irgendwie noch höher an – vielleicht, weil der Boden so anders aussah: dunkel, fast schwarz, mit kleinen Wildblumen, die zwischen altem Lavagestein hervorlugten. Mein Pferd schnaubte, als würde es zustimmen. Es war still, abgesehen vom Lachen unserer Gruppe und dem Klappern der Hufe auf dem kiesigen Weg.
Ich war vorher noch nie wirklich geritten (außer diesem einen Ponyritt auf dem Jahrmarkt als Kind), aber Marco und seine Freunde machten es total entspannt. Er zeigte auf Stellen, wo früher römische Soldaten marschiert sind – genau hier, sagte er und schwang den Arm so breit, dass ich fast lachen musste. Die Aussicht öffnete sich immer weiter: Weinberge, die sich bis zur Bucht von Sorrent hinunterzogen, Sonnenlicht, das auf dem Wasser glitzerte. Zwischendurch hielten wir an, tranken Wasser aus der Satteltasche, und ich versuchte, „Vesuvio“ richtig auszusprechen – Li lachte, als ich’s total verhunzt habe. Zum Kraterrand darf man zu Pferd nicht hoch (irgendwas mit Parkregeln), aber ehrlich? Die Tour auf den alten Lavawegen war wild genug.
Die Pferde kannten jeden Knick und jede Senke auswendig – manchmal blieben sie stehen, als wollten sie uns zum Schauen auffordern. Es gab diesen Moment, in dem alles still war, nur der Wind im Gras und das Klicken einer Kamera hinter mir zu hören. Irgendwie fühlte sich das oben total friedlich an, auch wenn ich am Anfang nervös war. Auf dem Rückweg nach Pompei, mit wackeligen Beinen und einem breiten Grinsen, wurde mir klar: Die ganze Stunde über dachte ich an nichts anderes als an das, was vor mir lag. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick – du weißt schon.
Der Ausritt führt bis etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Vesuv, aber nicht bis zum Kraterrand wegen der Parkregeln.
Ja, der Transport von Pompei hin und zurück ist im Preis enthalten.
Ja, Anfänger sind herzlich willkommen! Es sind keine Reiterfahrungen nötig.
Ja, alle Teilnehmer bekommen Helme als Teil der Tourausstattung.
Nein, Pferde dürfen nicht bis zum Kraterrand. Die Tour bleibt auf 400–500 Metern Höhe. Für den Kraterbesuch braucht man eine separate Wanderung oder Tour.
Enthalten sind Wasserflaschen, Transport von und nach Pompei, Helme sowie eine einstündige geführte Reittour auf 500 Metern Höhe.
Dein Tag umfasst den Hin- und Rücktransport von Pompei, Wasserflaschen in der Satteltasche für Pausen unterwegs, Sicherheitshelme für alle (egal ob Anfänger oder Profi) und eine einstündige geführte Reittour über die Vulkanhänge auf 500 Metern Höhe, bevor es gemeinsam zurückgeht.
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