Verlasse Verona für einen Nachmittag in den Weinbergen von Valpolicella, koste Amarone und weitere lokale Weine direkt vor Ort. Mit einer Guide, die jeden beim Namen kennt, probierst du sechs Weine mit Käse und Salami, hörst spannende Winzergeschichten und findest dich vielleicht lächelnd im Blick auf die Landschaft zwischen den Schlucken wieder.
Die Tour dauert einen halben Tag und startet in Verona.
Ja, es gibt traditionelle lokale Salami und Käse zu den Weinen.
Du besuchst zwei authentische Weingüter in Valpolicella.
Ja, der Transfer im klimatisierten Fahrzeug ist im Preis enthalten.
Sechs Weine, darunter Amarone, Valpolicella Classico und Ripasso.
Ja, die Tour ist für alle geeignet – auch wenn du noch keine Erfahrung mit Wein hast.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys können im Kinderwagen mitfahren.
Dein zertifizierter Guide spricht fließend Englisch und Spanisch.
Dein halbtägiger Ausflug beinhaltet die Abholung in Verona im klimatisierten Fahrzeug, geführte Besuche bei zwei familiengeführten Weingütern in Valpolicella, Verkostungen von sechs regionalen Weinen (inklusive Amarone), großzügige Kombinationen aus lokalen Salami- und Käsespezialitäten zu jedem Glas sowie spannende Geschichten von deinem lokalen Guide – bevor es am Abend zurück nach Verona geht.
Hast du dich schon mal gefragt, ob Wein wirklich anders schmeckt, wenn man genau dort steht, wo die Trauben gewachsen sind? Genau das ging mir durch den Kopf, als wir Verona hinter uns ließen – die alten Kopfsteinpflasterstraßen verschwanden aus dem Fenster, stattdessen zogen die grünen Hügel von Valpolicella vorbei. Unsere Reiseleiterin Sara erzählte unterwegs von der Geschichte der Region. Sie winkte einem Bauern auf dem Traktor zu – die kannten sich tatsächlich. Hier schien jeder irgendwie durch Wein oder Familie miteinander verbunden zu sein.
Das erste Weingut war viel kleiner als erwartet – eher wie ein gemütliches Zuhause als ein Unternehmen. Die Luft roch leicht nach gärenden Trauben und einem erdigen Duft, den ich nicht ganz einordnen konnte. Zuerst probierten wir Valpolicella Classico (leichter als gedacht), dann Ripasso (etwas kräftiger) und schließlich Amarone. Der überraschte mich – tiefgründig, aber nicht schwer, fast wie getrocknete Kirschen mit einer feinen Würze. Der Besitzer schenkte selbst ein und erzählte, wie die Trauben den ganzen Winter auf Bambusgestellen trocknen. Mit seinen Gesten machte er alles so lebendig und wichtig.
Zwischen den Verkostungen gab es Käse und hauchdünne Scheiben Salami – ehrlich gesagt hätte ich den ganzen Nachmittag nur davon essen können. Jemand fragte, wie man „Amarone“ richtig ausspricht; Sara lachte und ließ uns so lange üben, bis es einigermaßen klang. Draußen leuchteten die Hügel im warmen Nachmittagslicht fast wie gemalt. Es gab diesen Moment, in dem keiner sprach – wir standen einfach da mit unseren Gläsern und lauschten dem Zirpen der Zikaden zwischen den Reben. Dass mich das so still glücklich machen würde, hatte ich nicht erwartet.

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