Im Val Sesia ziehst du für zwei Stunden echten Canyoning-Spaß an – rutschst über Felsen, springst in tiefe Pools und erkundest mit einem lokalen Guide die wilde Sorba-Schlucht. Mit kompletter Ausrüstung, Transfer und warmen Duschen am Ende bist du erschöpft, aber voller Glücksgefühle – und vielleicht ein bisschen mutiger als zu Beginn.
Die Tour dauert insgesamt etwa 2 Stunden.
Ja, Neoprenanzug, Helm, Gurt und alles nötige Equipment sind inklusive.
Badekleidung, feste Outdoor-Schuhe, eine warme Funktionsunterlage (Synthetik oder Wolle) und Duschutensilien.
Ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten, aber der Transport zwischen Basis und Fluss per Minibus ist dabei.
Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein.
Kein Mittagessen, aber Picknick oder Grillen am Zentrum sind möglich, wenn du eigenes Essen mitbringst.
Die Tour ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig; die Guides geben vorab eine ausführliche Einweisung.
Dein Tag beinhaltet die komplette technische Ausrüstung (Neoprenanzug, Helm, Gurt), eine Sicherheitseinweisung durch einen lizenzierten lokalen Guide vor dem Einstieg in die Sorba-Schlucht, den privaten Minibus-Transfer zurück zur Basis nach etwa zwei Stunden im Canyon – und warme Duschen bei der Rückkehr. Essen zum Picknick oder Grillen kannst du gerne selbst mitbringen.
Ich erinnere mich noch genau an das erste kalte Anziehen des Neoprenanzugs am Ausgangspunkt im Val Sesia – hätte nie gedacht, dass sich Neopren so seltsam gemütlich anfühlen kann. Unser Guide Paolo verteilte die Helme mit einem Grinsen, das sofort verriet, dass er schon viele nervöse Gesichter gesehen hat. Die Luft roch nach feuchtem Fluss und irgendwo unter uns rauschte das Wasser. Ehrlich gesagt, wollte ich fast abspringen, als ich den Einstieg der Sorba-Canyoning-Route sah – viel steiler als ich es mir von den Fotos im Netz vorgestellt hatte.
Wir starteten zu Fuß und tasteten uns über glitschige Felsen, während Paolo in seinem geduldigen italienischen Ton erklärte, wie man sicher rutscht. „Vertraut einfach euren Füßen“, sagte er. Leichter gesagt als getan, wenn einem die Zehen kalt werden und das Echo von den Schluchtwänden zurückkommt. Aber nach der ersten Rutschpartie – der kalte Schock, Wasser spritzte mir in die Nase – lachte ich wie ein Kind. Es gab ein paar Sprünge in diese tiefblauen Pools; bei einem zögerte ich, und Paolo nickte nur entspannt: „Nimm dir Zeit.“ Kein Druck. Manche sprangen sofort rein, ich brauchte einen Moment, um mich zu sammeln. Aber das Gefühl, danach auf dem Rücken zu treiben, war unbezahlbar.
Die ganze Tour dauerte etwa zwei Stunden, aber es fühlte sich weder gehetzt noch zu langsam an – genau richtig, um sich an den Rhythmus aus Wasser und Felsen zu gewöhnen. Einmal wollte jemand mit einem großen Sprung angeben und rutschte aus (keine Sorge, nur das Ego hat einen kleinen Kratzer abbekommen). Am Ende tauschten wir beim Warten auf den Minibus zurück zur Basis Geschichten aus – alle zitterten vor Kälte, aber grinsten breit. Die warmen Duschen im Zentrum waren fast so gut wie das Canyoning selbst. Und ja, wer mag, kann danach noch beim Picknick oder Grillen am Fluss bleiben. Ich denke oft an diesen Moment zurück, nass im Haar und trocken angezogen – müde, aber irgendwie frei.
Sichere Bezahlung auf viator.com

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?