Du fährst entlang der Küste von Syrakus an alten Mauern und Burgen vorbei, schwimmst im klaren Wasser des Meeresschutzgebiets Plemmirio und genießt an Bord ein frisch zubereitetes sizilianisches Mittagessen mit lokalem Wein. Freu dich auf entspannte Gespräche mit dem Kapitän, salzige Haut vom Schwimmen vor Ortigia und das echte sizilianische Lebensgefühl.
Hast du dich schon mal gefragt, wie das Meer rund um Syrakus wirklich riecht? Ich ehrlich gesagt nicht, bis wir auf dieses Motorboot stiegen und die salzige Luft mir schon auf der Haut klebte, bevor wir überhaupt abgelegt hatten. Unser Kapitän Salvo winkte uns mit einem breiten Grinsen zu, sein Dialekt war so kräftig wie mein Morgenespresso. Die Stadt verschwand hinter uns – die spanischen Mauern und das Maniace-Schloss lösten sich im Licht auf – und plötzlich war da nur noch blaues Wasser und der Wind, der mir durch die Haare wehte. Ein besonderer Moment war, als wir unter dem Schatten des alten Gefängnisses von Ortigia hindurchfuhren; ich ertappte mich dabei, wie ich die Steine anstarrte und darüber nachdachte, wie viele Geschichten sie wohl erzählen könnten. Jemand zeigte auf die Quelle Arethusa – ich hatte davon gelesen, aber vom Wasser aus wirkte sie lebendig und nicht mehr wie eine Legende.
Wir glitten Richtung Meeresschutzgebiet Plemmirio (Salvo nannte es seinen „geheimen Lieblingsbadeplatz“). Das Wasser änderte seine Farbe – ein tiefes Grün, fast wie Glas – und er stellte den Motor ab, damit wir reinspringen konnten. Ich zögerte kurz, weil ich nicht gerade elegant aufs Boot zurückkomme (mein Partner macht sich immer noch darüber lustig), aber ehrlich? Da zu schweben, mit nichts als Möwen über mir, fühlte sich einfach perfekt an. Zurück an Bord reichte jemand kaltes Obst herum – Pfirsiche, so süß, dass der Saft meine Hand runterlief – und dann kam das Mittagessen. Alles roch nach Zitrone und gegrilltem Fisch; was genau auf den Tisch kam, hing vom Fang des Tages ab. Es gab auch hausgemachte Caponata und einen Weißwein, der besser schmeckte als alles, was ich außerhalb Siziliens je getrunken habe.
Ich versuchte, mich auf Italienisch zu bedanken – „grazie mille“ – und Salvo lachte nur und schenkte allen noch ein Schlückchen Wein ein. Wir plauderten über seine Kindheit hier und wie er jede Strömung auswendig kennt. Der Wind frischte auf, als wir zurück zum Porto Grande fuhren; sonnenverbrannte Schultern, klebrige Finger vom Fruchtsaft und dieses entspannte Gefühl, das man nach zu langem Schwimmen hat. Wenn du einen Tagesausflug ab Syrakus planst oder Ortigia mal von einer anderen Seite sehen möchtest, ist diese Bootstour wirklich ein Volltreffer – auch wenn du danach tagelang mit zerzausten Haaren und Sand zwischen den Zehen rumläufst.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4 Stunden.
Ja, ein hausgemachtes sizilianisches Mittagessen mit Vorspeise und Hauptgang ist dabei.
Ja, es gibt Badepausen im Meeresschutzgebiet Plemmirio.
Frische Getränke und saisonales Obst stehen während der gesamten Tour bereit.
Nein, die Gäste treffen sich direkt am Abfahrtspunkt in Syrakus.
Der Ablauf kann je nach Wetter- und Meeresbedingungen angepasst werden.
Ja, auch Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen können mitgenommen werden.
Ja, Gäste sollten Allergien bei der Buchung angeben.
Dein halber Tag beinhaltet vier Stunden entlang der Küste von Syrakus mit einem ortskundigen Kapitän, der dir alte und neue Geschichten erzählt. Du kannst im Meeresschutzgebiet Plemmirio schwimmen, frische Getränke und saisonales Obst genießen und an Bord ein hausgemachtes sizilianisches Mittagessen mit Wein probieren – die Stopps sind flexibel je nach Wetter und Meer.
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