Erkunde Roms spukige Straßen nach Einbruch der Dunkelheit mit einem lokalen Guide. Höre wahre Kriminalgeschichten am Castel Sant’Angelo, Geistergeschichten in der Via Giulia und seltsame Legenden am Campo de' Fiori. Lachen und Schauer inklusive – hier wird Geschichte lebendig und geht unter die Haut.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Luft in Rom nachts so anders anfühlt – fast schwerer, als würde die Stadt den Atem anhalten. Wir trafen unseren Guide in der Nähe von Castel Sant’Angelo, dessen runde Mauern im Schein der Straßenlaternen golden schimmerten. Er legte sofort los, ohne großes Drumherum, erzählte von Päpsten, die Rivalen vergifteten, und Gefangenen, die ihre Namen in Stein kratzten, in der Hoffnung, dass sie jemand erinnert. Beim Überqueren der Ponte Sant’Angelo roch ich den feuchten Fluss – ehrlich gesagt wirkten die Engel im Dunkeln alles andere als freundlich. Jemand aus unserer Gruppe fröstelte (ich nicht, schwöre!).
Wir schlenderten durch enge Gassen, in denen man das Echo der eigenen Schritte auf den alten Steinen hören konnte. Unser Guide blieb vor einem Haus in der Via Giulia stehen und zeigte auf ein Fenster, hinter dem Giulia Tofana angeblich ihr berüchtigtes Gift „Aqua Tofana“ anrührte – er grinste, als wüsste er mehr, als er verraten wollte. Ich versuchte, ihren Namen leise auszusprechen und habe ihn wahrscheinlich völlig verhauen; er lachte und korrigierte mich. Es war eine seltsame Mischung aus Lachen und Gänsehaut, jedes Mal wenn er von Hinrichtungen oder Exorzismen erzählte – besonders vor jener Kirche voller Totenschädel (Santa Maria dell'Orazione e Morte). Drinnen roch es nach altem Wachs und etwas süßlich-fauligem, das ich nicht genau einordnen konnte.
Der Campo de' Fiori wirkte nach all dem fast zu lebendig – Bars summten, doch wenn man zur Statue von Bruno aufblickte, wurde einem bewusst, dass hier Menschen für ihren Glauben starben. Das hat nachts nochmal eine ganz andere Wirkung. Die Tour endete irgendwo zwischen Neugier und Unbehagen; auf dem Rückweg zum Hotel warf ich immer wieder Blicke über die Schulter. Manchmal denke ich noch an diese Engel, wenn ich heute Brücken sehe.
Nein, die Tour ist wegen der teils drastischen Inhalte nur für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen.
Die Tour beginnt in der Nähe von Castel Sant’Angelo im Zentrum von Rom.
Die Route führt zu mehreren historischen Orten im Zentrum Roms; es erwartet dich ein moderater Abendspaziergang.
Die Tour basiert auf Trinkgeldern; für die Stationen entlang der Route fallen keine zusätzlichen Eintrittskosten an.
Die Angaben zur Sprache fehlen; bitte direkt beim Anbieter nachfragen.
Nein, ein Abholservice ist nicht enthalten; du triffst deinen Guide am Startpunkt bei Castel Sant’Angelo.
Die Route ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, aber nicht ideal für Menschen mit starken Herz-Kreislauf-Beschwerden.
Ja, Assistenzhunde dürfen bei der Tour mitkommen.
Dein Abend führt dich mit einem erfahrenen lokalen Erzähler zu Roms berühmtesten Spukorten wie Castel Sant’Angelo, Ponte Sant’Angelo, Via Giulia, Campo de' Fiori und mehr. Er erweckt urbane Legenden und wahre Kriminalfälle zum Leben. Einfach am Startpunkt treffen – Tickets brauchst du keine, da die Tour auf Trinkgeldern basiert.
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