In Rom legst du bei einem Abendkurs mit einem lokalen Koch direkt am Kolosseum selbst Hand an: Pizza backen, drei klassische Spritz Cocktails mixen, mit neuen Freunden lachen, echte italienische Tricks lernen und hausgemachte Pizza an einem langen Tisch teilen. Mehl an den Händen – und vielleicht auch am Shirt – aber vor allem dieses Gefühl, hier wirklich dazuzugehören.
Der Kurs liegt etwa zehn Minuten vom Kolosseum entfernt, mitten in Rom.
Du machst eine römische Pizza von Grund auf und mixt drei typische Spritz Cocktails: Aperol Spritz, Limoncello Spritz und Hugo Spritz.
Ja, ein erfahrener lokaler Koch führt dich durch den Kurs und das Cocktail-Mixen.
Ja, vegetarische Pizzen und alkoholfreie Drinks sind im Kurs verfügbar.
Für Babys ist der Kurs nicht geeignet; falls sie teilnehmen, müssen sie auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen, da kein eigener Platz oder Arbeitsplatz vorhanden ist.
Der Kurs findet abends statt und beinhaltet das Selbermachen und Essen der Pizza sowie drei Cocktails.
Leider können wir keine glutenfreien oder zöliakiegeeigneten Varianten anbieten.
Die Gruppen sind klein genug, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen – meist etwa zwölf Personen pro Kurs.
Dein Abend beinhaltet eine praktische Anleitung von einem lokalen Profi-Koch nahe dem Kolosseum, alle Zutaten für deine eigene römische Pizza von Grund auf (auch vegetarische Varianten), plus drei typische Spritz Cocktails – Aperol Spritz, Limoncello Spritz und Hugo Spritz – oder alkoholfreie Alternativen. Außerdem gibt es eine kurze Mixology-Demo, bevor alle zum gemeinsamen Abendessen zusammenkommen.
Als Erstes fiel mir das Klappern der Pfannen und der warme, mehlige Duft auf, der bis auf die Straße zog – ehrlich, den kann man nicht überhören. Unser Koch Marco winkte uns mit mehlbedeckten Händen herein und grinste so herzlich, dass ich mich sofort wie zu Hause fühlte. Wir waren etwa ein Dutzend Leute, alle zunächst Fremde, doch schon beim Binden der Schürzen hörte man hier und da kleine Lachsalven (meine Schürze saß übrigens die ganze Zeit schief).
Marco zeigte uns, wie man den Pizzateig ausrollt – leichter gesagt als getan! Immer wieder rief er „più piano!“, was wohl „vorsichtig“ heißt, aber mein Teig wurde trotzdem etwas schief. Das störte niemanden. Das Highlight war, als er mir eine Schüssel mit frischem Basilikum reichte und sagte: „Riech mal Rom.“ Und tatsächlich roch es grün und würzig, wenn man das so sagen kann. Während unsere Pizzen im Ofen waren, lernten wir, drei verschiedene Spritz Cocktails zu mixen. Ich versuchte „Limoncello Spritz“ auf Italienisch zu sagen, was Marco so zum Lachen brachte, dass er fast eine Orange fallen ließ.
Mit meinem Hugo Spritz in der Hand – minzig, eisgekühlt und mit Kondenswasser – unterhielt ich mich mit einem Paar aus Berlin über ihre liebsten römischen Ruinen. Jemand legte Musik auf – etwas Altes, Italienisches – und plötzlich fühlte sich der Kurs eher wie eine Party an, zu der jeder eingeladen ist. Als wir dann gemeinsam am langen Tisch saßen, Pizza teilten und darüber fachsimpelten, wer die schönste Kruste gebacken hatte, dachte ich, wie seltsam es ist, sich mit Leuten, die man gerade erst kennengelernt hat, so wohlzufühlen. Vielleicht lag’s am Spritz.
Ich erinnere mich noch genau, wie Marcos Stimme in dem gefliesten Raum widerhallte, als er zum Abschluss „Salute!“ rief. Auf dem Heimweg zum Kolosseum, mit vollem Bauch und warmen Wangen – vom Essen und der Gesellschaft – fühlte sich Rom irgendwie kleiner an, oder vielleicht einfach viel herzlicher.
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