Mit einem lokalen Guide überspringst du die langen Warteschlangen im Colosseum, hörst spannende Gladiatorengeschichten, steigst auf den Palatin für fantastische Ausblicke und erkundest die antiken Straßen des Forums – alles in nur drei Stunden. Lachen, echte Geschichte und unvergessliche Momente inklusive.
Die geführte Gruppentour dauert insgesamt etwa 3 Stunden.
Ja, dein Ticket und die Reservierungsgebühr für das Colosseum sind inklusive (Wert ca. 20 €).
Nein, eine Abholung ist nicht inklusive; Treffpunkt ist in der Nähe des Colosseums.
Ja, du bekommst Kopfhörer, damit du die Erklärungen des Guides jederzeit gut hören kannst.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Du betrittst das Colosseum (außer bei der Außenbesichtigung), wanderst über den Palatin und erkundest das Forum Romanum ebenfalls von innen.
Das Gehen ist moderat, mit einigen Stufen und unebenen Wegen, aber für die meisten machbar.
Ja, jeder Teilnehmer muss einen gültigen Ausweis oder Reisepass mit dem Buchungsnamen mitbringen.
Dein Vormittag startet mit Schnelleinlass ins Colosseum, geführten Spaziergängen über den Palatin und durch das Forum Romanum mit einem erfahrenen lokalen Guide; Kopfhörer sorgen dafür, dass du keine Geschichte verpasst.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft im Colosseum so kühl und fast feucht wirkt – trotz der vielen Menschen. Unsere Führerin Lucia winkte uns an der langen Schlange vorbei (ein bisschen schuld fühlte ich mich schon) und begann sofort mit ihren Geschichten. Sie zeigte uns kleine Rillen im Stein, wo früher Seile die Arena-Bühne hochgezogen haben. Ich versuchte mir vorzustellen, wie die Gladiatoren darunter warteten – ehrlich, da bekam ich Gänsehaut. Für einen Moment verstummte der Stadtlärm, nur Echos und Lucias Stimme hallten über das Marmor.
Wir stiegen hinauf, um die Arena von oben zu betrachten, und ich sah dieses seltsame Spiel aus Licht und Schatten auf den alten Steinen. Ein leichter Duft von Staub und Kiefernnadeln lag in der Luft. Lucia wechselte zwischendurch zwischen Englisch und Italienisch für ein Paar hinter uns – alle lachten, als sie versuchte, „Brot und Spiele“ in beiden Sprachen zu erklären. Mir gefiel, dass sie nicht nur Fakten runterrat, sondern immer wieder fragte, was wir uns vorstellen oder wie es wohl damals war. Ob ich das wirklich konnte, weiß ich nicht.
Am meisten überraschte mich der Palatin. Von dort oben sieht man ganz Rom – naja, fast – und genau als wir den Gipfel erreichten, frischte der Wind auf. Jemand aus unserer Gruppe band sich unter einer schiefen Kiefer die Schuhe, und plötzlich fühlte sich alles viel echter an als jede Postkarte. Als wir später durch das Forum Romanum schlenderten, waren meine Beine zwar müde, aber ich wollte nicht aufhören. Auf diesen alten Steinen zu laufen – der Via Sacra! – war wie eine Reise in eine andere Zeit. Dieses Palatin-Bild kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
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