Du radelst mit dem E-Bike die legendäre Via Appia in Rom, erkundest geheimnisvolle Katakomben unter der Stadt, genießt ein traditionelles italienisches Mittagessen bei antiken Ruinen und hörst spannende Geschichten, die Roms Geschichte lebendig machen – alles in deinem eigenen Tempo.
Die Tour dauert etwa 5 Stunden, wenn du die Vormittagsoption mit Mittagessen wählst.
Ja, bei der Vormittagstour ist ein traditionelles italienisches Mittagessen dabei; nachmittags gibt es stattdessen einen Aperitif.
Du solltest dich sicher auf dem Rad fühlen; eine moderate Fitness ist empfehlenswert wegen Kopfsteinpflaster und der Strecke.
Ja, Helme sind inklusive, ebenso wie hochwertige E-Bikes und weiteres Zubehör wie Handyhalter am Lenker.
Du siehst unter anderem Porta di San Sebastiano, Katakomben des Heiligen Callixtus, Caffarella-Park, Villa dei Quintilii, Aquäduktpark, Thermen des Caracalla, Mausoleum der Cecilia Metella und den Circus Maxentius.
Ein Abholservice vom Hotel ist nicht vorgesehen; öffentliche Verkehrsmittel sind aber in der Nähe des Startpunkts verfügbar.
Kinder von 6 bis 10 Jahren können mitfahren, wenn sie unter 143 cm groß sind; sie sitzen dann in einem Anhänger statt auf einem eigenen E-Bike.
Ja, Kindersitze für Kinder bis 25 kg (ca. 55 lbs) sind verfügbar.
Zieh bequeme Kleidung zum Radfahren an; alles andere, inklusive Helm und Wasser, wird dir während der Tour gestellt.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines hochwertigen E-Bikes mit Helm und Handyhalter am Lenker, geführten Eintritt in die Katakomben des Heiligen Callixtus mit spannenden Geschichten vom lokalen Guide, sowie entweder ein traditionelles italienisches Mittagessen (vormittags) oder einen Aperitif (nachmittags). Wasser ist ebenfalls inklusive – einfach bereit sein, um in die römische Geschichte zu radeln.
Ich startete kurz hinter den Aurelianischen Mauern und spürte dieses besondere Kribbeln aus Nervosität und Vorfreude, das man hat, wenn man etwas tut, das man seit der Kindheit nicht mehr gemacht hat. Unser Guide Marco brachte alle zum Lachen über die verrückten Frisuren unter den Helmen, noch bevor wir die alten Steine der Via Appia Antica unter die Räder nahmen. Das E-Bike war ein echter Segen – diese Kopfsteinpflaster sind echt kein Zuckerschlecken. Immer wieder schaute ich hoch zu den Platanen und fragte mich, wie viele Menschen wohl im Laufe der Jahrhunderte hier entlang gelaufen sind. Die Luft roch nach Gras und Staub, und die Geräusche der Stadt verblassten langsam hinter uns.
Der Halt an den Katakomben des Heiligen Callixtus fühlte sich an, als würde man in eine ganz andere Welt eintauchen – kühle Luft, eine Stille, die mich unwillkürlich flüstern ließ. Marco erzählte Geschichten von frühen Christen, die sich hier versteckten; ich versuchte mir das vorzustellen, bekam aber vor allem Gänsehaut, als die feuchten Steinwände in den engen Gängen meinen Arm streiften. An einer Stelle zeigte er uns verblasste Symbole, die in den Fels geritzt waren – ich kann immer noch kaum fassen, wie viel Geschichte unter Roms Oberfläche verborgen liegt. Als wir wieder ins Sonnenlicht traten, merkte ich, dass meine Hände vom Aufenthalt unter der Erde ganz kalt geworden waren.
Die Fahrt durch den Caffarella-Park war grüner als erwartet – überall blühten Wildblumen, und ein paar Einheimische joggten oder gingen mit ihren Hunden spazieren und nickten uns stilvoll zu (die Römer machen irgendwie alles mit Eleganz). Das Mittagessen gab’s in einem kleinen Lokal direkt an der Appia; nichts Aufwendiges, aber ehrlich gesagt das beste Brot und den besten Käse, den ich bisher in Italien gegessen habe. Am Tisch wurde viel gelacht, als jemand versuchte, „Pecorino“ auszusprechen und grandios scheiterte (diesmal nicht ich). Danach rollten wir an zerfallenen Villen und Aquäduktbögen vorbei – die Villa dei Quintilii schimmerte im späten Morgenlicht fast golden – und ich erwischte mich dabei, wie ich langsamer wurde, nur um alles in Ruhe aufzusaugen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mit so einem alten Ort auf dem Rad so verbunden fühlen würde, aber genau das passiert hier – besonders an der Stelle, wo man antike Ruinen und modernes Leben gleichzeitig sehen kann. Wenn du auch nur halbwegs neugierig auf Roms Geschichte bist – oder einfach nur nach Bewegung eine gute Mahlzeit suchst – ist dieser Tagesausflug auf der Via Appia ab Rom absolut lohnenswert.
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