Erkunde Pompejis antike Straßen mit einem Experten, berühre jahrhundertealte Mosaike, tauche ein in die geheimnisvollen Fresken der Villa dei Misteri und halte unter Apollos Tempelstatuen inne. Kleine Momente wie Sonnenstrahlen auf bemalten Wänden bleiben dir lange im Gedächtnis.
Die Führung dauert insgesamt vier Stunden.
Ja, der Besuch der Villa dei Misteri ist Teil der Standardroute.
Die Gruppe ist auf maximal 15 Personen pro Guide begrenzt.
Dein Guide ist spezialisiert auf Archäologie, Geschichte und Philosophie.
Du siehst unter anderem die Villa dei Misteri, das Haus der Vettii, den Apollotempel, das Forum von Pompeji und weitere Highlights der Ausgrabungsstätte.
Ja, die Tour ist für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Assistenztiere sind während der Führung erlaubt.
Nein, die Tour startet direkt am Eingang der Ausgrabungsstätte Pompeji.
Dein Tag umfasst eine vierstündige Führung durch die Ausgrabungsstätte Pompeji in einer kleinen Gruppe (maximal 15 Personen), begleitet von einem Archäologie- und Historienexperten, der dir die Geschichten hinter jedem Mosaik und Fresko in der Villa dei Misteri, im Haus der Vettii und anderen Orten erzählt – danach kannst du in deinem eigenen Tempo zurückkehren.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, an einem Ort zu stehen, an dem die Zeit einfach stehen geblieben ist? So ging es mir in Pompeji. Unser Guide wartete schon am Eingang – eine scharfsinnige, witzige Archäologin, die es schaffte, 2.000 Jahre alte Geschichten lebendig und spannend zu erzählen. Die Luft roch leicht nach Staub und etwas Grünem, vielleicht wilde Kräuter zwischen den Steinen. Unsere kleine Gruppe schlenderte am alten Frigidarium vorbei; ich strich mit der Hand über kühle Mosaikfliesen, noch feucht vom Regen der Nacht. Sie zeigte auf gläserne Einschlüsse in den Mauern – „aus zerbrochenen Amphoren recycelt“, sagte sie, als wäre das selbstverständlich. Ich tat so, als wüsste ich, was Amphoren sind.
Als nächstes stand die Villa dei Misteri auf dem Programm, und ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, vor einem Wandgemälde etwas zu spüren. Doch diese dionysischen Fresken? Sie wirken fast lebendig – das Rot ist so tief, dass es selbst im grauen Morgenlicht zu leuchten scheint. Hinter mir flüsterte jemand von Kulten und Ritualen; unsere Führerin erklärte, wie hier griechische, römische und sogar persische Traditionen miteinander verschmolzen. In der Villa liegt eine besondere Stille, die ich kaum beschreiben kann. Vielleicht ist es das Wissen, dass hier etwas bewahrt wurde, das kein Vulkan zerstören konnte.
Immer wieder lenkten mich kleine Details ab – eine streunende Katze, die zwischen Säulen hindurchhuschte, wie das Sonnenlicht die Bronzesstatuen des Apollotempels genau richtig traf. Das Haus der Vettii zeigte wilde Mythenszenen (und einen ziemlich frechen Gott, den ich nicht verrate). Einmal standen wir auf dem alten Forum, und sie bat uns, die Augen zu schließen – nur zuhören. Man konnte fast das Markttreiben zwischen den Steinen hören. Vier Stunden vergingen wie im Flug; meine Füße waren müde, aber mein Kopf fühlte sich auf eine gute Art voll an.
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