Du spürst die Mischung aus Nervosität und Vorfreude, wenn du dich für deinen ersten Tauchgang in Polignano a Mare fertig machst – ganz ohne Tauchschein. Freundliche Guides begleiten dich Schritt für Schritt, bevor du das erste Mal unter Wasser atmest. Nach dem Auftauchen gibt’s Snacks und dein Meerestauf-Zertifikat – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Nein, für diesen Schnuppertauchgang ist keine Taucherlaubnis oder Zertifikat nötig.
Ja, die komplette Ausrüstung wird gestellt – du brauchst nur Badeanzug und Handtuch mitzubringen.
Der Tauchgang ist flach und ideal für Anfänger; die genaue Tiefe variiert, bleibt aber nah am Ufer.
Ja, nach dem Erlebnis bekommst du Snacks oder einen Aperitif serviert.
Die Tour passt für die meisten Fitnesslevel, ist aber nicht empfohlen für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen.
Dein Tag umfasst die komplette Tauchausrüstung für deinen ersten Tauchgang in Polignano a Mare, ausführliche Anleitung von erfahrenen Tauchlehrern, die dich die ganze Zeit begleiten, sowie Snacks oder einen Aperitif zum Abschluss – und natürlich dein Meerestauf-Zertifikat zum Mitnehmen.
Handtuch vergessen. Typisch. Schon halb den kleinen steinigen Pfad zum Strand runter, da fällt es mir ein – zu spät zum Umkehren, also zucke ich nur mit den Schultern und hoffe, dass die Sonne ihren Job macht. Unser Instructor Davide merkt meine Unsicherheit und grinst: „Keine Sorge, du bist viel zu aufgeregt, um dich zu kümmern.“ Er hatte Recht. Der Neoprenanzug fühlte sich anfangs seltsam eng und gummiartig an (als würde man jemand anderes Haut anziehen), aber Davide half mir rein und erklärte dabei, wie die Flaschen funktionieren. Sein Akzent machte aus „Regler“ fast eine Melodie.
Da war dieser Moment kurz bevor wir abtauchten, in dem alles lauter wirkte – die Möwen über uns, Kinder, die hinter uns riefen, sogar mein eigener Atem. Und dann plötzlich Stille. Mein erster Atemzug durch den Regler klang wie Darth Vader (ich musste sogar in meine Maske lachen), aber dann wurde es leichter. Das Wasser war kühler als gedacht, fast erfrischend minzig auf der Haut. Sonnenstrahlen schnitten in wechselnden blauen Linien durchs Wasser, und winzige silberne Fische flitzten um uns herum. Davide checkte mich ständig mit großen, beruhigenden Gesten – alle paar Sekunden ein Daumen hoch.
Wir tauchten nicht tief – vielleicht fünf Meter? – aber unter Wasser fühlte es sich an wie eine andere Welt. Einmal wollte ich „Schau!“ sagen, um einen knallroten Seestern zu zeigen, merkte dann aber, dass reden unter Wasser keinen Sinn macht (Davides Augen lachten – er hat’s bestimmt verstanden). Als wir wieder auftauchten, konnte ich nicht aufhören zu lächeln – auch wenn meine Haare wild und salzig aussahen. Jemand reichte mir ein kleines Zertifikat („Meerestaufe“, klingt dramatisch) und einen süß-zitrusartigen Aperitif. Eingekuschelt in die Wärme der Felsen denke ich noch immer an diesen ersten Atemzug unter der Oberfläche – du weißt schon?

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