Entfliehe Neapels Trubel bei einer kleinen Bootstour zum Sonnenuntergang, segle an Castel dell’Ovo und Posillipo vorbei mit Blick auf den Vesuv. Schwimme im klaren Wasser, genieße Aperol Spritz und lokale Snacks, und sieh, wie die Stadtlichter beim Rückweg zu leuchten beginnen – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; der Startpunkt ist zentral in Neapel und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, es gibt eine Badepause in Posillipo, wo du ins klare Wasser springen oder einfach an Bord entspannen kannst.
Du bekommst einen Willkommensdrink (z.B. Aperol Spritz), Softdrinks, frische Tomatenbruschetta und lokale frittierte Snacks an Bord.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Es handelt sich um eine kleine Gruppentour; für die Abfahrt sind mindestens 6 Teilnehmer nötig.
Du fährst am Castel dell’Ovo vorbei, hast Blick auf den Vesuv vom Meer aus und segelst entlang der Klippen von Posillipo.
Ja, dein lokaler Skipper erzählt live spannende Infos zu den Sehenswürdigkeiten unterwegs.
Dein Abend startet im Zentrum Neapels, wo dein Skipper dich an historischen Villen und Burgen entlang der Küste vorbeiführt. Du genießt frische Tomatenbruschetta, knusprige frittierte Spezialitäten, Wasser und Softdrinks – oder einen Aperol Spritz, wenn du möchtest – plus Handtücher für die Badepausen, bevor ihr zurückfahrt und die Stadtlichter anknipsen.
Ganz ehrlich, ich wollte die Sonnenuntergangs-Segeltour in Neapel fast auslassen, weil ich dachte: „Wie anders kann das schon sein als ein Spaziergang an der Uferpromenade?“ Aber draußen auf dem Wasser fühlt sich alles ganz anders an. Die Stadt wirkt viel ruhiger, fast so, als hätte jemand den Lärm runtergedreht. Unsere kleine Gruppe traf sich mitten in der Stadt – keine komplizierten Wegbeschreibungen – und unser Skipper Luca begrüßte uns mit dieser entspannten neapolitanischen Herzlichkeit. Er verteilte Handtücher und grinste: „Erst segeln, dann Spritz.“ Das Boot schaukelte sanft, als wir ablegten, und plötzlich glitten alte Bourbon-Villen an uns vorbei, während der Vesuv am Horizont still und majestätisch wartete.
Wir segelten am Castel dell’Ovo vorbei – Luca erzählte eine Geschichte von Eiern, die in den Mauern versteckt sein sollen (ob er das ernst meinte, weiß ich bis heute nicht). Es gab diesen Moment, in dem alle still wurden, bis auf das Lachen eines Mitfahrers, das über das Wasser hallte. Die Luft roch salzig und nach etwas Gebratenem – wahrscheinlich aus der Kombüse, wo gerade Snacks vorbereitet wurden. Bei Posillipo tauchte der Himmel in sanfte Rosa- und Goldtöne. Einige sprangen zum Schwimmen ins Wasser (das wirklich kristallklar ist), andere ließen einfach die Füße über die Reling baumeln. Ich versuchte „Bruschetta“ italienisch auszusprechen und scheiterte kläglich; Luca lachte und schenkte mir noch einen Drink ein.
Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich mich nach nur zwanzig Minuten vom Zentrum Neapels so weit weg fühlen würde. Da draußen herrscht eine Ruhe – abgesehen von Möwen und dem Klirren der Gläser –, die einen am liebsten für immer bleiben lässt oder zumindest so lange, bis die Finger vom Schwimmen schrumpelig sind. Die Snacks waren einfach, aber perfekt: knusprige kleine Frittiertes und frische Tomatenbruschetta, die nach Sommer schmeckt. Als wir unter einem dunkelblauen Himmel zurückfuhren, ertappte ich mich dabei, wie ich mir wünschte, jede Stadt hätte so eine kleine Auszeit direkt vor der Haustür.

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