Erkunde Etnas Südhang ab Catania mit einem leidenschaftlichen lokalen Guide, besuche eine echte Vulkanhöhle (Helm und Lampe inklusive) und genieße danach sizilianisches Streetfood und Etna-Wein bei einem Picknick im Freien – oder kuschel dich im Winter in eine Berghütte. Freu dich auf frische Luft, Lachen und Momente, die lange nachwirken.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag inklusive Transport von Catania.
Ja, das Mittagessen ist inklusive – ein Picknick mit sizilianischem Streetfood und lokalem Wein oder im Winter Pizza.
Keine Sorge – Wanderschuhe, Windjacken, Helme und Taschenlampen werden gestellt.
Die Tour ist immer auf Englisch und Italienisch verfügbar; Französisch oder Spanisch auf Anfrage.
Die Tour beinhaltet Abholung und Rückfahrt von festgelegten Treffpunkten in Catania.
Ja, vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen sind bei Buchung möglich.
Ja, sie ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber nicht empfohlen bei Herz-Kreislauf-Problemen.
Dein Tag startet mit Abholung an Treffpunkten in Catania, dann geht’s mit Jeep oder Minibus zum Südhang des Mount Etna. Alle nötige Ausrüstung wie Wanderschuhe, Jacken, Helme und Lampen für die Vulkanhöhle sind inklusive. Nach der geführten Wanderung genießt du ein Picknick mit sizilianischem Streetfood und rotem Etna-Wein oder im Winter Pizza in einer gemütlichen Berghütte, bevor es zurück in die Stadt geht.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft am Mount Etna so klar riecht – fast scharf, wie kalter Stein nach einem Regenschauer. Wir sind früh morgens aus Catania gestartet, noch halb verschlafen, und als unsere kleine Gruppe den Südhang erreichte, tauchte die Sonne den Vulkan schon in dieses eigenartige goldene Licht. Unser Guide Luca verteilte Jacken und Wanderschuhe (zum Glück – ich hatte nur Sneakers dabei) und erzählte, dass dieser Berg nie wirklich schläft. Ich erwischte mich dabei, wie ich seine Hände beobachtete, während er auf alte Lavaflüsse zeigte – schwarze Bänder, die sich durch grüne Waldstücke ziehen. Kaum vorstellbar, dass hier etwas wächst, und doch sprießen überall wilde Blumen aus dem Boden.
Die Wanderung selbst war nicht schwer – vielleicht zwei Stunden? Wir machten viele Pausen, weil Luca ständig etwas Spannendes entdeckte: eine kleine Eidechse, die über warme Steine huschte, oder ein Fleck Erde, der leicht dampfte, wenn man die Hand nah dran hielt. An einer Stelle führte er uns direkt in eine Vulkanhöhle. Wir bekamen Helme und Taschenlampen (ich sah ziemlich albern aus, aber das war egal), und drinnen war es plötzlich still, nur unsere Schritte knirschten auf der alten Lava. Die Wände fühlten sich rau und kühl an – fast feucht – und jemand scherzte, hier unten würden Trolle wohnen. Klaustrophobisch bin ich nicht, aber ich hielt meine Lampe schon ziemlich fest.
Mittagessen gab’s draußen – außer im Winter, da isst man Pizza in einer Berghütte (ich hoffe beim nächsten Mal auf Schnee). Wir saßen auf groben Bänken mit Ausblicken, bei denen ich glatt vergaß, aufs Handy zu schauen. Sizilianisches Streetfood schmeckt hier oben anders – vielleicht liegt’s an der Bergluft oder am roten Etna-Wein, den sie in bunt gemischten Gläsern einschenkten. Zum ersten Mal probierte ich Arancini; heiß, salzig und mit einem leichten rauchigen Aroma, das ich nicht ganz einordnen konnte. Luca lachte, als ich versuchte, mit vollem Mund „grazie mille“ zu sagen. Das Ganze fühlte sich gleichzeitig locker und irgendwie heilig an.
Ich denke immer noch an den Moment kurz vor der Rückfahrt nach Catania – wie das Licht auf die alten Krater fiel und alle für einen Moment still wurden. Auf einem aktiven Vulkan zu stehen, macht einen auf eine gute Art klein, weißt du?
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