Du fährst kurvenreiche Straßen hinauf nach Castelmola für Mandelwein und Ätna-Blicke, schlenderst durch Taorminas lebhafte Gassen und genießt von Messinas Hügelheiligtum aus weite Panoramen – alles mit lokalem Guide, privatem Transport und Zeit zum Verweilen. Das ist nicht nur Sightseeing, das ist Sizilien zum Anfassen.
„Siehst du diese Kurve? Da fängt das Meer an, wie Glas zu wirken“, sagte unser Fahrer, als wir Messina hinter uns ließen. Kaum hatte ich meinen Kaffee ausgetrunken, stiegen die Hügel um uns herum an, Olivenbäume huschten am Fenster vorbei. Die Straße nach Castelmola schlängelt sich in Serpentinen den Berg hinauf, zwischendurch blitzt immer wieder der Ätna hervor – durch das offene Fenster wehte der Duft wilder Kräuter herein. Unsere Reiseführerin Lucia zeigte uns alte normannische Mauern und erzählte lachend, dass jedes sizilianische Dorf sein eigenes Geheimrezept für Mandelwein habe. In einer winzigen Bar durften wir probieren – der Geschmack war süß und irgendwie ungewöhnlich, aber auf eine gute Art.
Als nächstes stand Taormina auf dem Programm. Ein Ort, der gleichzeitig majestätisch und lebendig wirkt. Wir schlenderten durch enge Gassen, in denen Händler auf Sizilianisch plauderten (ich verstand vielleicht jedes dritte Wort), und an einer Bäckerei lag der Duft von Orangen in der Luft. Lucia führte uns durch eine Abkürzung – über unebene Steinstufen – zu einem Aussichtspunkt über die Isola Bella. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so still werden würde, während ich da stand und zusah, wie die Sonne das Wasser zum Glitzern brachte; alle schienen für einen Moment innezuhalten. Überall waren Touristen, aber es fühlte sich nie überfüllt an, vielleicht weil alle denselben Blick genossen.
Die Rückfahrt nach Messina war ruhiger – vielleicht waren wir müde oder ließen einfach alles wirken. Wir machten Halt am Heiligtum Cristo Re, von wo aus man einen weiten Blick über die Meerenge von Messina hat. Der Wind rüttelte an den Geländern, während Lucia lebhaft von Schiffen erzählte, die hier seit der Antike vorbeifahren (ihre Hände flogen dabei wild durch die Luft). Unser letzter Stopp war der Dom; drinnen war es kühl und hallte, und wir warteten darauf, dass die astronomische Uhr schlug. Ich hatte mit lautem Getöse gerechnet, doch der Klang war fast zart – ein seltsam friedlicher Abschluss, bevor es zurück zum Schiff ging.
Die Tour dauert mehrere Stunden mit Stopps in Castelmola, Taormina, am Isola Bella Aussichtspunkt, am Heiligtum Cristo Re und im Dom von Messina.
Ja, der private Transfer holt dich direkt am Kreuzfahrthafen in Messina ab.
Ja, beide Orte sind Hauptstationen bei diesem privaten Ausflug.
Ja, du genießt Panoramablicke von Castelmola auf den Ätna und vom Heiligtum Cristo Re über die Meerenge von Messina.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten, aber in Taormina hast du Zeit für Shops oder Restaurants nach Wunsch.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen; Kinderwagen und spezielle Kindersitze sind verfügbar.
Taormina ist nur zu Fuß zugänglich; du solltest mit Kopfsteinpflaster und einigen Treppen rechnen.
Es ist ein privater Ausflug mit flexibler Zeitplanung, der sich nach deinem Kreuzfahrplan und deinen Interessen richtet.
Dein Tag umfasst privaten, klimatisierten Transport mit WLAN, Abholung vom Kreuzfahrthafen Messina, Wasser und Softdrinks unterwegs – dazu eine lokale Expertin, die den Ablauf so plant, dass du immer rechtzeitig zurück zum Schiff kommst.
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