Abfahrt in Palau mit lokalem Guide, Bootstour durch die La Maddalena Inseln mit Badespaß an Santa Maria und Spargi, Blick auf den Rosa Strand, Schwimmen in Budellis Naturpools und gemütlicher Spaziergang durch La Maddalenas Altstadt – zurück mit salziger Haut und Sonne im Herzen.
Schon beim Einsteigen in Palau stritten sich Möwen um die ersten Krümel – ich roch die salzige Luft und den typischen Dieselgeruch vom Hafen. Unser Guide Paolo begrüßte uns mit einem breiten Grinsen und einem halb italienisch, halb englischen Willkommen (seine Witze kamen ehrlich gesagt auf Italienisch besser an). Vor uns erstreckte sich das La Maddalena-Archipel, eine Mischung aus schroffen Felsen und strahlend türkisfarbenem Wasser. Fotos hatte ich schon gesehen, aber im echten Sonnenlicht, mit der Sonnencreme, die langsam den Arm runterlief, wirkt das nochmal ganz anders.
Der erste Halt war der Strand Santa Maria. Barfuß sprangen wir ins Wasser – der Sand fühlte sich fast quietschig an, so hell, dass er fast leuchtet. Einige Einheimische picknickten in der Nähe; eine Frau bot uns ein Stück von ihrem „pane carasau“ an (ich hab’s wahrscheinlich falsch ausgesprochen). Das Wasser war anfangs kalt und stach ein bisschen, dann aber genau richtig. Später vom Deck aus zeigte Paolo uns die Insel Budelli mit ihrem berühmten rosa Strand – der Spiaggia Rosa. Man darf ihn heute nicht mehr betreten (Schutzgebiet), aber schon aus der Ferne entsteht so eine besondere Ruhe, wenn alle sich über die Reling lehnen, um zu schauen. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.
Als Nächstes ging’s nach Spargi – wieder Schwimmen, wieder salzige Lippen. Hier herrscht eine Stille, die gar nicht wirklich still ist: Wellen schlagen ans Boot, irgendwo hinter dir lacht jemand auf Französisch oder Deutsch. In Cala Corsara legten wir nicht an, sondern trieben nah genug für Fotos; Paolo erzählte eine Geschichte von Piraten, die hier angeblich Schätze verstecken (er zwinkerte danach, also wer weiß). Mein persönliches Highlight? Das Schweben in den „natürlichen Pools“ bei Budelli – die Farben sind unglaublich, aber nicht auf diese Instagram-Art, eher sanft und echt.
Der letzte Stopp war La Maddalena selbst. Wir schlenderten durch enge Gassen, vorbei an Wäscheleinen zwischen den Fenstern und kleinen Läden mit Zitronenseife und Postkarten mit ausgebleichten Rändern. Ich gönnte mir ein Gelato und setzte mich am Hafen, um die Boote beim Einlaufen zu beobachten – ehrlich gesagt hätte ich noch länger bleiben können, nur um den Gesprächen um mich herum zuzuhören. Auf der Rückfahrt nach Palau roch mein Handtuch nach einer Mischung aus Algen und Sonnencreme… gar nicht unangenehm.
Die Tour startet im Hafen von Palau.
Ja, an den Stränden Santa Maria und Spargi sowie vom Boot aus bei Budelli kann man schwimmen.
Ja, ein mehrsprachiger Guide begleitet die Tour mit Infos und Geschichten.
Ja, es gibt Zeit, das historische Zentrum von La Maddalena zu erkunden.
Ja, das Boot verfügt über eine Toilette.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; eigene Verpflegung kann mitgebracht oder unterwegs gekauft werden.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren.
Ja, Assistenztiere sind an Bord willkommen.
Dein Tag beinhaltet mehrsprachige Erläuterungen von deinem Guide Paolo (oder einem ähnlichen Experten), die Nutzung der Bordtoilette zwischen den Schwimmpausen sowie ausreichend Zeit zum Entspannen an den Stränden Santa Maria und Spargi und zum freien Erkunden der Stadt La Maddalena, bevor es zurück nach Palau geht.
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