Entdecke versteckte Buchten rund um La Maddalena, genieße sardische Snacks vom Skipper und entspanne an Stränden wie Cala Santa Maria bei dieser Ganztages-Bootstour. Mit Schnorchelausrüstung und viel Zeit zum Schwimmen oder Sonnenbaden erlebst du die wilde Seite der Inseln – plus Geschichten, die du später gern erzählst.
Die Ganztagestour dauert etwa 7 bis 8 Stunden.
Ja, Schnorchelausrüstung wird während der Tour gestellt.
Der Hauptabfahrtspunkt ist Cannigione; auf Anfrage ist auch Abholung in Palau möglich.
Ein Aperitif mit typischen sardischen Spezialitäten wird vom Kapitän an Bord serviert.
Besucht werden Caprera, Budelli, Spargi und Teile von La Maddalena.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten, aber es gibt eine lange Pause am Strand Cala Santa Maria für eigenes Picknick oder Snacks.
Babys sind erlaubt, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die Tour wird nicht empfohlen für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen; moderate Beweglichkeit ist für Ein- und Aussteigen sowie Schwimmstopps nötig.
Dein Tag beinhaltet die Abholung in Cannigione (oder auf Wunsch in Palau), alle Eintrittsgelder für den La Maddalena Archipel, Nutzung der Schnorchelausrüstung bei jedem Schwimmstopp sowie einen Aperitif mit sardischen Spezialitäten an Bord, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht.
Hast du dich schon mal gefragt, ob diese türkisblauen Buchten auf den Fotos wirklich so strahlen? Ich auch – bis wir von Cannigione aus mit unserem Boot zur La Maddalena Tour gestartet sind. Unser Skipper Paolo grinste, als er die Schnorchel verteilte – „Erster Stopp zum Schwimmen: Cala Brigantino!“ Die Luft roch leicht nach Salz und Sonnencreme, und ehrlich gesagt war ich etwas nervös, ob das Wasser nicht zu kalt sein würde. Aber es war perfekt – erst frisch, dann genau richtig. Wir waren ganz allein, nur das leise Knacken von Paolos Funkgerät im Hintergrund. Da dachte ich mir: So fühlt sich hier also Wildnis an.
Langsam glitten wir an der zerklüfteten Küste von Caprera entlang Richtung Cala Coticcio, wo die Felsen rosa schimmerten. Paolo zeigte auf eine Bojenlinie – „Boote dürfen hier nicht weiter“, sagte er, was bedeutete, dass wir ganz entspannt ohne Motorenlärm oder Menschenmassen treiben konnten. Er erzählte, die Einheimischen nennen die Bucht nicht ohne Grund „Tahiti“. Ich versuchte das auf Italienisch auszusprechen („Cala Coticcio?“), was Paolo und seinem Freund Li an Bord ein Lachen entlockte.
Die größte Überraschung waren die natürlichen Pools auf Budelli. Wir ankerten nahe dem Cavaliere Strand und Paolo zauberte ein Tablett hervor – pane carasau, Pecorino, ein paar Oliven – „Aperitivo sardo!“ verkündete er. Der Käse war salzig und würzig; ich denke noch immer an diesen Bissen, während die Sonne meinen Rücken wärmte. Später an Cala Santa Maria hatten wir Zeit, einfach im Sand zu liegen (ich habe sogar kurz gedöst). Danach folgten schnelle Stopps: Fotos von Rosa Beach (betreten verboten) und ein Sprung ins Wasser bei Spargi, wo das Meer irgendwie noch samtiger wirkte.
Der letzte Halt war Cala Corsara – eine Stunde am Strand, Muscheln knirschten unter den Füßen, der Wind frischte leicht auf, aber nicht so, dass wir gehen mussten. Auf der Rückfahrt drosselte Paolo das Tempo, damit wir den Bärenfelsen bei Palau sehen konnten – sieht tatsächlich mehr nach Bär aus, als ich dachte. Mittlerweile klebte mir das Salz im Haar und alle sahen halb verschlafen von der Sonne aus. Das fühlte sich nicht wie eine Tour an, sondern eher wie ein geheimer Ausflug, den Einheimische machen, wenn keiner hinschaut.
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