Im lebendigen Herzen von Florenz rollst du frischen Pastateig mit den Händen, begleitet von echten italienischen Köchen, die dich zum Lachen (und vielleicht Singen) bringen. Genieße lokale Rot- und Weißweine, während die Sauce köchelt. Teile Geschichten und dein Abendessen mit anderen Reisenden. Mehl an den Ärmeln und ein Lied im Kopf sind garantiert.
Ich geb’s zu – fast hätte ich den Pasta-Kurs in Florenz abgesagt, weil ich Angst hatte, vor Fremden zu singen. Aber kaum hatte uns Giulio begrüßt (er hat so eine mitreißende Energie, als hätte er den ganzen Tag nur auf dich gewartet), war die Schüchternheit vergessen. Die Küche roch schon nach Mehl und Tomaten, bevor wir überhaupt angefangen hatten, und jemand summte schon eine Melodie – so läuft das hier wohl immer ab. Leute aus aller Welt waren da, ich saß neben einem Paar aus Schweden, die auch noch nie Pasta gemacht hatten. Wir zogen Schürzen an, die viel zu groß für mich waren, aber egal – zusammen sahen wir alle ziemlich lustig aus.
Giulio zeigte uns, wie man Reginette formt – diese bandförmigen Nudeln – und riss zwischendurch immer wieder Witze. Zwischendurch warf er ein paar italienische Wörter ein („Mani pulite! Saubere Hände!“) und brach dann in Gesang aus, zog uns mit, bis der ganze Raum eine Art Opern-Mitsing-Konzert gab. Ich versuchte „pummarola“ richtig auszusprechen; Giulio lachte so sehr, dass er fast sein Weinglas fallen ließ. Apropos Wein – es gab zwei Sorten (erst Rot, dann Weiß), beide großzügig eingeschenkt, nicht diese knappen Touri-Portionen. Während wir den Teig kneteten, köchelte die Sauce in der Ecke und roch süß und würzig zugleich.
Irgendwann klatschte jemand zum Takt, und plötzlich wurde aus der Küche eine kleine Tanzparty zwischen den mehlbestäubten Tischen. Das kam ganz natürlich, niemand tat so, als wäre ihm das zu peinlich. Als wir uns schließlich an den Tisch setzten, um unsere selbstgemachte Pasta zu essen (meine Nudeln waren zwar schief, aber mit der Tomatensauce einfach perfekt), fiel mir auf, dass ich in zwei Stunden kein einziges Mal aufs Handy geschaut hatte. Das Team machte Fotos von uns, weil wir eh alle mit Teig an den Händen waren – wenn du dich später online wiederfindest, gehört das einfach zum Erlebnis dazu.
Ich denke noch heute an diesen Abend, wenn ich Tomatensauce rieche. Wer einen ruhigen Kurs sucht, bei dem alle leise Notizen machen… na ja, hier ist das nicht der Fall.
Ja, Vorkenntnisse sind nicht nötig – die Köche führen alle Schritt für Schritt.
Erwachsene bekommen zwei Gläser italienischen Wein (rot und weiß); Kinder erhalten Leitungswasser.
Kinder unter 6 Jahren oder kleiner als 110 cm sollten nicht teilnehmen.
Es handelt sich um einen kleinen Gruppenkurs – nicht privat, aber die Gruppen sind überschaubar und gemütlich.
Der Kurs findet in einem exklusiven Restaurant oder einer speziellen Kochschule im Zentrum von Florenz statt.
Nein, dieser Kurs ist nicht für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet.
Ja, am Ende genießt du deine selbstgemachte Pasta mit hausgemachter Tomatensauce.
Die Hauptsprache ist Englisch; das Team spricht auch Italienisch und versteht etwas Spanisch.
Dein Abend beinhaltet alle Zutaten, um frische Reginette-Pasta von Grund auf selbst zu machen, zwei Gläser hochwertigen italienischen Wein für Erwachsene (Wasser für Kinder), Anleitung von echten lokalen Köchen (keine Schauspieler), Nutzung von Schürzen und umweltfreundlichen Materialien, sowie ein gemeinsames Essen mit deiner selbstgemachten Pasta, bevor es zurück in die Nacht von Florenz geht.
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