Mit einem lokalen Guide fährst du in die Voralpen über dem Comer See, wanderst durch ruhige Wälder mit Seeblick und genießt ein privates Picknick mit regionalen Wurst- und Käsespezialitäten, Obst und Wein – alles inklusive. Lass dir Geschichten aus dem Tal erzählen und atme die frische Bergluft, bevor du entspannt zurückkehrst.
Die gesamte Aktivität dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden.
Treffpunkt ist am Steg des Hotel Olivedo in Varenna.
Ja, die private Fahrt von Varenna in die Berge ist inklusive.
Serviert werden ausgewählte regionale Produkte: Wurst, Käse, Obst, Gemüse, Snacks, Wasser und Wein aus den Tälern Valtellina und Valsassina.
Ja, die kurze Wanderung durch den Wald ist für alle Fitnessstufen machbar.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Ja, in der Nähe des Treffpunkts in Varenna gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Ja, es gibt Weiß- und Rotwein; das Mindestalter zum Trinken ist 18 Jahre.
Dein Tag beginnt mit Abholung am Hotel Olivedo in Varenna und privatem Transport in die Berge, gefolgt von einem geführten Waldspaziergang mit Panoramablick auf den See. Für dein exklusives Picknick stehen frische regionale Produkte – Wurst, Käse, Obst – sowie Wasser und regionaler Wein bereit, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
„Siehst du diesen Grat? Mein Großvater hat dort früher Ziegen gehütet“, erzählte unser Guide Marco, während wir die kurvige Straße aus Varenna hinauffuhren. Ich versuchte mir das vorzustellen – winzige Gestalten vor dem satten Grün, der See schimmerte tief unten zwischen Kastanienbäumen hervor. Die Fahrt dauerte etwa vierzig Minuten, doch ich verlor die Zeit aus den Augen, weil Marco immer wieder auf alte Steinkirchen zeigte und Geschichten von Familien erzählte, die hier noch heute Käse herstellen. Als wir anhielten und ausstiegen, roch es nach feuchter Erde und Holzrauch.
Der Spaziergang durch den Wald war kürzer als gedacht – etwa zwanzig Minuten, je nachdem wie oft man stehen bleibt, um den Blick auf das Wasser zu genießen (ich habe oft gestoppt). Überall blühten Wildblumen, und es herrschte eine angenehme Stille, nur unterbrochen von Vogelgesang und dem Knirschen unserer Schuhe auf den Kiefernnadeln. Einmal blieb ich extra zurück, nur um zuzuhören. Hier zu atmen fühlte sich irgendwie leichter an.
Als wir am Picknickplatz ankamen, war schon alles vorbereitet: karierte Decken, Teller mit Bresaola und cremigem Käse aus Valtellina und Valsassina, frisches Obst, Brot und Flaschen mit Rotwein. Leise spielte im Hintergrund alte italienische Musik, aber nie so laut, dass sie die Natur übertönte. Marco erzählte, woher alles stammte – er kannte sogar den Bauernhof, der den Honig lieferte – und ließ uns dann eine Weile allein. Ich versuchte „casera“ auszusprechen wie er, worüber er herzlich lachte, als ich es falsch machte. Der Blick auf den Comer See von hier oben ist… schwer in Worte zu fassen, ohne kitschig zu klingen. Ich denke noch oft an dieses blaue Licht auf dem Wasser.
Ich hätte nicht gedacht, wie sehr ich es genießen würde, einfach dazusitzen, die Hände klebrig von Aprikosen, und nichts weiter tun zu müssen. Bis fast drei Uhr blieben wir, bevor wir durch die Bäume wieder hinuntergingen. Meine Beine waren müde, aber auf eine gute Art – genau das, was man sich nach so einem Tag wünscht.

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