Starte deinen Tagesausflug von Mailand mit einem Spaziergang durch Comos mittelalterliche Plätze, überquere den Comer See mit privatem Boot nach Bellagio zum Mittagessen und schlendere durch die berühmten Gassen. Vorbei an filmreifen Villen erzählt dein Guide spannende Geschichten. Zum Abschluss genießt du Schweizer Schokolade in Lugano – alles an einem entspannten, überraschenden Tag.
„Siehst du die Villa dort?“ fragte unser Guide Marco und zeigte über das Wasser, während wir uns an das Geländer unseres privaten Bootes lehnten. Die Luft am Comer See war kühler als erwartet – für Juni fast schon scharf, aber auf eine erfrischende Art, die mich tief durchatmen ließ. Wir waren früh in Mailand gestartet (ich hatte meinen Wecker fast verpasst), doch als wir den alten Platz von Como erreichten, war ich hellwach. Irgendwas hat es, über Kopfsteinpflaster zu schlendern, während Marco erzählt, welcher Turm aus welchem Jahrhundert stammt – ich verlor da ehrlich gesagt schnell den Überblick – und Geschichte so viel mehr nach Familiengeschichte klingt als nach Schulbuch.
Die Fahrt von Mailand dauert nicht lange, vielleicht eine Stunde, wenn der Verkehr mitspielt. Aber der wahre Moment ist, wenn man in Cadenabbia aussteigt und den ersten Blick auf Bellagio über das Wasser erhascht. Fast zu schön, um wahr zu sein – pastellfarbene Häuser, die sich an steilen Gassen hochziehen, überall Blumenkästen. Zum Mittagessen ging’s in ein kleines Lokal, das Marco empfahl (er winkte dem Besitzer zu, als wären sie Verwandte), und ich bestellte Risotto, obwohl ich kaum wusste, was auf der Karte stand. Noch heute denke ich an das zitronige Olivenöl, das sie überall drüber gaben. Danach schlenderten wir durch die engen Treppen – meine Beine haben’s mir später gedankt.
Das Highlight? Die private Bootstour auf dem Comer See. Keine Menschenmassen, die sich um Fotos drängeln, nur unsere kleine Gruppe und Marco, der auf Villen wie die Villa del Balbianello hinwies („Da ist James Bond damals in den See gesprungen“, erzählte er). Das Wasser schimmerte fast metallisch unter der Abendsonne, der Wind zerzauste meine Haare und ich ließ es einfach zu – wer kümmert sich schon? Irgendwo bei der Villa Balbiano begann jemand leise ein italienisches Lied zu summen – keine Ahnung wer, aber es passte perfekt.
Lugano wirkte sofort anders: Schweizer Ordnung trifft auf italienische Farbenpracht. Wir hatten Zeit zum Bummeln (und ja, Schokolade probieren – hier schmeckt sie wirklich besser). Die Läden waren größtenteils geschlossen, weil Sonntag war, aber draußen saßen die Leute in Cafés und unterhielten sich auf diese sanfte Art, die man eher hört als versteht. Auf der Rückfahrt nach Mailand, müde, aber noch nicht schläfrig, wurde mir klar, wie viel wir an einem einzigen Tag von Mailand aus erlebt hatten – Comer See, Bellagio, Lugano. Also ja – wenn du diese Tour buchst, nimm gute Schuhe mit und plane lieber kein zu volles Abendprogramm.
Die Tour dauert den ganzen Tag, startet früh morgens in Mailand und endet am Abend.
Das Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt Zeit, in Bellagio in lokalen Restaurants zu essen.
Ja, für die Einreise in die Schweiz bei Lugano ist der Originalreisepass erforderlich.
Nein, der Treffpunkt ist zentral in Mailand, von wo die Tour startet.
Der Guide spricht Englisch und Spanisch; manchmal werden beide Sprachen während der Tour verwendet.
Ja, du hast Zeit, das Stadtzentrum von Lugano zu erkunden und Schweizer Schokolade zu probieren.
Bei unsicheren Wetter- oder Seebedingungen wird statt der privaten Bootstour ein öffentliches Boot genutzt.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport ab Mailand mit Klimaanlage, geführte Spaziergänge in Como, Bellagio und Lugano mit spannenden Geschichten, eine exklusive einstündige private Bootstour auf dem Comer See vorbei an berühmten Villen und anschließend freie Zeit in der Schweiz – alles begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide, der entspannt und organisiert durch den Tag führt.
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