Du wanderst auf alten Pfaden über die bunten Dörfer der Cinque Terre, fährst mit dem Zug entlang dramatischer Klippen, probierst lokale Spezialitäten (Anchovis oder Pesto, wenn du magst) und teilst Geschichten mit deinem Guide. Freu dich auf Lacher über falsche Aussprachen und stille Momente, wenn Boote unter dir vorbeiziehen – ein Tag zum Genießen der ligurischen Aromen in deinem Tempo.
Die Dörfer verbinden wir mit dem Zug; in den wärmeren Monaten sind je nach Seegang auch Bootsfahrten möglich.
Das Mittagessen ist nicht inklusive, aber dein Guide gibt dir tolle Tipps für lokale Restaurants in jedem Dorf.
Nein, ein Hotel-Transfer ist nicht dabei; du triffst deinen Guide direkt in Cinque Terre zum Tourstart.
Die Tickets sind nicht im Preis enthalten, aber dein Guide hilft dir vor Ort beim Kauf (ab ca. 34–47 € je nach Saison).
Wir besuchen Manarola, Vernazza, Monterosso und sehen Riomaggiore vom Boot oder Zug aus.
Die Wanderung ist für die meisten machbar, aber nicht empfohlen bei Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ja, private Touren sind auf Anfrage möglich – einfach bei der Buchung angeben.
Dein Tag umfasst geführte Spaziergänge durch Manarola, Vernazza und Monterosso (plus Ausblicke auf Riomaggiore), Unterstützung beim Kauf von Zug- oder Bustickets, sowie viele Tipps für leckere Pausen. Gemeinsam erkundet ihr jedes Dorf, bevor du Zeit zum Entdecken oder Entspannen hast.
Ich hätte nie gedacht, dass meine Schuhe in Cinque Terre so schnell staubig werden würden. Der erste Anstieg aus Manarola hat mich ehrlich gesagt mehr außer Atem gebracht, als ich zugeben wollte. Aber unser Guide Marco grinste nur und zeigte auf die Weinterrassen, die sich an die Felsen klammerten. Er erzählte, wie Familien die Trauben noch immer per Hand ernten (ich versuchte mir das vorzustellen – allein beim Gedanken daran wurden meine Beine wackelig). Unter den Füßen rochen wir zerdrückte Wildkräuter, eine frische Schärfe in der Luft, die sich mit dem salzigen Meeresduft vermischte.
Zwischen den Dörfern fuhren wir mit dem Zug – Marco half uns direkt am Bahnhof beim Ticketkauf, was mich davor bewahrte, vor allen Leuten mein holpriges Italienisch auszupacken. Der Hafen von Vernazza war belebt, aber entspannt; alte Männer spielten Karten am Wasser, und eine Frau verkaufte Zitronen-Granita aus einem Wagen. Ich schnappte mir eine und hätte sie fast verschüttet, als ein Kind auf einem Roller vorbeizischte. Die mittelalterlichen Gassen waren im Schatten angenehm kühl, voller Stimmen und Lachen, bei denen man nicht alle Worte verstand. Zum Mittagessen suchte sich jeder selbst etwas aus (Marco hatte für jeden Geschmack Tipps), ich gönnte mir Anchovis auf warmem Brot – salzig, ölig, genau richtig nach dem Laufen.
Monterosso fühlte sich ganz anders an: breitere Straßen, mehr Strandduft – Sonnencreme und Focaccia mischten sich irgendwie. Dort hatten wir etwas freie Zeit; ich schlenderte in einen Laden, der Pesto in kleinen Gläsern verkaufte, und kam mit der Besitzerin ins Gespräch über Olivenöl-Qualitäten (ihre Hände bewegten sich, als würde sie Teig kneten, während sie erklärte). Lustig, wie jedes Dorf seinen eigenen Rhythmus hat – Riomaggiore, das höher oben lag, sah vom Boot aus fast unwirklich aus, wie auf den Felsen gemalt.
Am späten Nachmittag waren meine Füße müde, aber mein Kopf fühlte sich frei an. Vielleicht lag es an der Meeresbrise oder daran, so viele Farben vor grünen Hügeln zu sehen. Ich denke immer noch an den ersten Blick zurück in Manarola – und daran, wie Marco lachte, als ich versuchte, „Sciacchetrà“ auszusprechen. Richtig sagen kann ich es immer noch nicht.
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