Segle ab Catania mit Blick auf den Ätna, lerne unterwegs die Basics des Segelns. Schwimme bei den Höhlen des Odysseus, wo Lava auf türkisfarbenes Wasser trifft, und entspanne danach an Deck bei sizilianischem Wein und Snacks. Echte Momente erwarten dich: Lachen, Meeresluft und Geschichten von der Küste, die du in keinem Reiseführer findest.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden, meist von 15 bis 18 Uhr.
Ja, es gibt Zeit zum Schwimmen bei den Höhlen des Odysseus an der Zyklopenküste.
Ja, sizilianische Snacks und alkoholische Getränke wie Wein oder Prosecco sind inklusive.
Der Startpunkt ist der Segelclub hinter der Vecchia Dogana im Hafen von Catania.
Ja, vom Meer aus hast du tolle Ausblicke auf den Ätna während der Fahrt.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Grundlagen werden an Bord vermittelt.
Snacks sind immer dabei; Mittagessen gibt es, wenn es vorher vereinbart wird.
Ja, in der Nähe des Hafens von Catania gibt es gute Anbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Dein Nachmittag beinhaltet bei Bedarf eine Abholung, alle Getränke in Flaschen (darunter sizilianischer Wein oder Prosecco), reichlich lokale Snacks oder Mittagessen, wenn vorab gebucht, sowie die Begleitung deines Skippers – vom Steuern lernen bis zu spannenden Geschichten über die Küste Siziliens, bevor ihr bei Sonnenuntergang zurückkehrt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so winzig fühlen würde – der Ätna hinter uns, die Stadt wird kleiner, nur das sanfte Schaukeln und der salzige Wind. Wir trafen unseren Skipper am alten Vecchia Dogana-Gebäude im Hafen von Catania (ich habe mich kurz verlaufen, aber jemand zeigte mir den richtigen Steg). Das Boot war kleiner als erwartet – viel persönlicher. Kaum waren wir unterwegs, zeigte unser Guide ein riesiges Wandbild mit den Augen von Paolo Borsellino, die über den Hafen wachen. Das hatte etwas Schweres und Hoffnungsvolles zugleich. Ich durfte kurz ans Steuer (gar nicht so einfach, wie es aussieht) und wir lernten ein paar Segelgrundlagen – vor allem durch Ausprobieren, nicht nur Zuhören.
Die Küste des Zyklopen wirkt stellenweise rau und dunkel – Lavaklippen, die fast so aussehen, als würden sie noch abkühlen. An Land entdeckten wir einen alten Schwefelofen; unser Guide erzählte, wie die Arbeiter früher Material vom Ätna runtergebracht haben. Die Luft roch hier anders – irgendwie metallisch? Oder war das nur meine Fantasie? Wir fuhren an einem kleinen Fischersteg vorbei, wo ein paar Kinder uns zuwinkten (einer machte diesen italienischen Kinnwisch – ich glaube, er hat gescherzt). Der schwarze Sandstrand sah unter der Nachmittagssonne fast unwirklich aus.
Das Schwimmen bei den Höhlen des Odysseus war kälter als gedacht. Das Wasser änderte seine Farbe bei jedem Blinzeln – tiefblau, dann plötzlich grünlich, wo die Felsen steil abfallen. Jemand reichte mir ein Glas Prosecco, während ich an Deck trocknete, die Beine noch wackelig vom Schwimmen. Die Snacks waren einfach, aber nach dem Salzwasser besonders lecker: Oliven, Käse, Brot. Irgendwann kamen alle ins Gespräch – vielleicht lag’s am Wein oder einfach daran, dass man sich ein bisschen sonnenverbrannt und glücklich fühlt. Ich denke immer noch an diese Stille zwischen den Windstößen; schwer zu beschreiben, wenn man sie nicht selbst erlebt hat.
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