Steig in Capri ein für eine private Bootstour rund um die Insel mit Badepausen an den Faraglioni und versteckten Grotten. Dein Guide erzählt lokale Geschichten, während du an Deck kalte Getränke genießt. Wenn die Gezeiten passen, wirfst du einen Blick in die Blaue Grotte oder gleitest entspannt durch die Buchten von Anacapri. Lachen, Meeresbrise und unvergessliche Erinnerungen inklusive.
Die Tour dauert insgesamt etwa 3 Stunden, inklusive Badepausen und Rundfahrt um Capri.
Nein, der Eintritt zur Blauen Grotte ist optional und kostet 18 € pro Person, zahlbar vor Ort, wenn die Bedingungen passen.
Die Tour startet am Hafen Marina Grande auf der Insel Capri.
Ja, es gibt mehrere Stopps zum Schwimmen während der Tour.
Ja, Wasser und Softdrinks sind während der gesamten Tour inklusive.
Babys sind willkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; Kinderwagen können mitgenommen werden.
Ja, Schnorchelausrüstung steht während der Tour zur Verfügung.
Wenn die Wartezeiten zu lang sind oder die Gezeiten nicht passen, schlägt dein Guide alternative schöne Stopps vor.
Dein Tag startet am Hafen Marina Grande in Capri. Alle Getränke wie Wasser und Softdrinks sind an Bord inklusive. Schnorchelausrüstung, frische Strandtücher und eine Toilette auf dem Boot sind ebenfalls vorhanden – du brauchst nur dich selbst (und vielleicht eine Ersatz-Flip-Flop). Dein lokaler Guide übernimmt die Navigation, sodass du dich entspannt auf Badepausen und spannende Geschichten konzentrieren kannst, während du Capri vom Wasser aus entdeckst.
Wir stiegen am Marina Grande Bootssteg ein, gerade als die Sonne die Anlegestelle wärmte. Nando winkte uns schon mit seinem entspannten Lächeln zu. Er reichte mir ein Handtuch (meins hatte ich natürlich vergessen, typisch) und meinte, das Meer sei heute „perfetta“ – ich roch Sonnencreme und Salz in der Luft. Der Motor startete leise, gerade laut genug, um meine Aufregung zu übertönen. Ich hatte nicht erwartet, wie intensiv blau das Wasser von hier aussah – fast unwirklich. Während wir langsam aus dem Hafen glitten, zeigte Nando auf den Monte Solaro, der über uns thronte. Er erzählte von seinen Kindheitstagen, als er hier von den Felsen ins Wasser sprang – man merkte, dass er das wirklich liebt.
Das erste Highlight war die Fahrt an den Faraglioni vorbei – diese berühmten Felsbögen, die man sonst nur von Postkarten kennt. Aus der Nähe wirken sie fast ehrfurchtgebietend. Alle wurden still, als wir hindurchfuhren (Nando hupte und grinste dabei). Dann fragte er, ob jemand „Grotta Verde“ auf Italienisch sagen wolle – ich versuchte es, und Nando lachte so sehr, dass er fast sein Handy fallen ließ. Wir legten eine Badepause an der Cala Ventroso ein; das Wasser war kälter als gedacht, aber nach einer Minute fühlte es sich einfach perfekt an. Überall schwammen kleine silberne Fische. Ich schmeckte das Salz noch Stunden später auf den Lippen.
Als nächstes wollten wir zur Blauen Grotte – ehrlich gesagt ist es dort oft voll, man wartet lange oder kann wegen der Gezeiten gar nicht rein (Nando war da ehrlich). Diesmal übersprangen wir sie wegen der Warteschlange, was uns aber nicht störte. Stattdessen fuhr er uns zu ruhigeren Buchten bei Anacapri, wo man nur das Plätschern des Wassers an den Felsen hörte. Zum Schluss besuchten wir die Weiße Grotte – darin steht eine seltsame Stalagmiten-Statue, die wie eine Madonna aussieht. Nando schwört, dass sie Glück bringt, wenn man sie zuerst entdeckt (ich hab’s nicht geschafft). An Bord warteten kalte Getränke und Schnorchelmasken – keine lästige Ticketkontrolle oder komplizierte Abläufe.
Ich denke oft daran, wie still es wurde, als wir den Motor bei der letzten Grotte ausmachten. Einfach nur dort treiben, die Sonne auf der Haut und irgendwo in der Ferne das leise Radio eines anderen Bootes. Es war nicht perfekt – der Wind zerzauste meine Haare und ich verlor eine Flip-Flop unter einem Sitz – aber genau das machte den Moment besonders.
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