Erlebe Capri und die Amalfiküste bei einer privaten Bootstour mit lokalem Skipper, erkunde Grotten und Felsen aus nächster Nähe und genieße freie Zeit auf Capri. Schwimme oder schnorchle in ruhigen Buchten, genieße Snacks an Bord und entdecke bekannte Highlights sowie kleine Geheimtipps – ein Tag, der lange nachwirkt.
Die Tour dauert den ganzen Tag mit 3-4 Stunden freier Zeit auf Capri, je nach Fahrzeit.
Ja, es gibt mehrere Gelegenheiten zum Schwimmen oder Schnorcheln in Buchten entlang der Route.
Nein, ein Abholservice wird nicht angeboten; die Gäste treffen sich am vereinbarten Hafen oder Steg.
Ja, Babys sind willkommen; sie können auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Softdrinks und Snacks sind während des Tages an Bord inklusive.
Ja, du hast 3-4 Stunden freie Zeit, um Capri ganz entspannt selbst zu entdecken.
Ja, alle Gäste können die Schnorchelausrüstung kostenlos nutzen.
Assistenztiere sind auf dieser privaten Bootstour willkommen.
Dein Tag an Bord umfasst Schwimmwesten für Sicherheit, Softdrinks und Snacks, Schnorchelausrüstung, damit du jederzeit ins Wasser springen kannst, Strandtücher nach jedem Bad, eine Außendusche zum Abspülen des Salzwassers (super praktisch), eine Bordtoilette und natürlich Versicherungsschutz während der Erkundung der Grotten und Buchten rund um Capri.
Schon als wir an den Klippen von Sorrent vorbeiglitten sind, spürte ich die salzige Brise – fast so, als könnte man sie schmecken. Unser Skipper Antonio grinste, während er Kurs auf die Bagni di Regina Giovanna nahm. Er zeigte uns, wo die Einheimischen noch heute unter den alten Steinbögen schwimmen. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es hier vor Jahrhunderten war – sicher ruhiger, aber vielleicht nicht weniger lebendig. Das Wasser war so klar, dass man jeden Kiesel sehen konnte. Wir nippten an kalten Getränken und ließen die Füße ins Wasser baumeln, die Zehen gerade so an der Oberfläche.
Das Boot bremste vor der Grotta Bianca, und ehrlich gesagt hatte ich nicht mit diesem milchigen Lichtspiel gerechnet. Es wirkte fast magisch – Antonio scherzte, dass ihm manchmal auch Gänsehaut über den Rücken läuft. Danach kam die Grotta Verde; plötzlich schimmerte alles smaragdgrün, sogar das Hemd meines Freundes sah in diesem Licht ganz anders aus. Wir fuhren auch an der Grotta Rossa vorbei – nicht so bekannt wie die Blaue Grotte (die heute total voll war), aber diese Korallenfarben haben sich viel mehr in mein Gedächtnis eingebrannt als jede Postkarte.
Als wir endlich Capri erreichten, reichte uns Antonio Strandtücher und sagte lachend, wir sollten uns „verlaufen“ – im besten Sinne. Also schlenderten wir durch verwinkelte Gassen, vorbei an Zitronenbäumen und kleinen Läden mit Sandalen – eine Frau winkte uns sogar rein, um Limoncello zu probieren. Wir hatten etwa drei Stunden Zeit, bevor wir uns wieder am Steg trafen. Nicht genug für alles, aber perfekt, um in der Piazzetta einen Espresso zu trinken und das bunte Treiben zu beobachten. Auf dem Rückweg warteten die Faraglioni-Felsen auf uns – ein kurzer Fotostopp, bei dem alle lachten, weil immer jemand versucht, unter dem Bogen für Glück zu küssen.
Am meisten bleibt mir der Moment im Kopf, als wir hinten vom Boot in eine versteckte Bucht sprangen – Antonio warf uns Schnorchel zu und sagte nur: „Einfach treiben lassen.“ Für eine Weile sprach niemand, nur das Plätschern des Wassers und die Sonne im Gesicht. Genau das werde ich von diesem Tagesausflug ab Sorrent oder Neapel am meisten in Erinnerung behalten: Nicht nur Capri vom Boot aus zu sehen, sondern sich für ein paar Stunden wirklich dazugehörig zu fühlen – auch wenn nur als glückliche Gäste.
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