Verlasse Cagliari für sanfte Felder und uralte Steine beim Su Nuraxi UNESCO-Weltkulturerbe in Barumini, bevor du die stille Wildnis des Giara-Plateaus durchquerst, um Sardiniens berühmte wilde Pferde zu entdecken. Freu dich auf echte Geschichten vom Guide, stille Momente zwischen prähistorischen Mauern und vielleicht einen Kaffeehalt in einem Dorf voller Wandmalereien.
Die Fahrt von Cagliari nach Barumini dauert etwa 45 Minuten mit dem Auto oder Minivan.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Hafen sind im Tagesausflug enthalten.
Su Nuraxi ist eine 3.800 Jahre alte, von der UNESCO geschützte Festung, die Sardiniens einzigartige Nuraghen-Kultur repräsentiert.
Ja, das Giara-Plateau ist bekannt für seine kleinen wilden Pferde, die frei zwischen Korkeichen leben.
Ein Mittagessen ist nicht enthalten, aber es gibt unterwegs Möglichkeiten für Snacks oder Kaffee.
Die Tour erfordert moderate Fitness; sie ist nicht geeignet für Reisende mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Je nach Buchung kann die Tour von einem mehrsprachigen Guide geführt werden.
Die Verfügbarkeit kann saisonabhängig sein; bitte bei der Buchung prüfen.
Dein Tag startet mit Abholung am Hotel oder Kreuzfahrthafen in Cagliari, alle Transfers erfolgen im klimatisierten Minivan oder Auto mit Fahrer-Guide. Du bekommst Eintritt zu Su Nuraxi in Barumini, Zeit für Erkundungen an historischen Stätten und in der Natur wie dem Giara-Plateau mit seinen wilden Pferden, sowie Stopps in lokalen Dörfern, bevor du entspannt zurückgebracht wirst.
Ich vergesse nie, wie sich die Landschaft veränderte, als wir Cagliari hinter uns ließen – zuerst die Geräusche der Stadt, dann plötzlich diese endlosen Felder mit Weizen und Artischocken, die am Minivan vorbeizogen. Unser Guide Paolo zeigte immer wieder kleine Details, die ich sonst übersehen hätte: ein Schäfer, der uns zuwinkte (und Paolo winkte zurück), die Hügel, die im Morgenlicht fast golden schimmerten. Die 45 Minuten Fahrt vergingen wie im Flug. Ich war halb wach, und dann – zack – Barumini. Die Luft roch trocken und süß, fast wie Heu nach dem Regen.
Fotos von Su Nuraxi hatte ich schon gesehen, aber live war das nochmal was anderes. Die Steine fühlten sich kalt an, als ich sie berührte (Paolo meinte, sie sind fast 4000 Jahre alt – unglaublich). Er erzählte von den Nuraghen-Leuten und wie diese Festung Sardiniens Antwort auf Stonehenge ist, nur mit noch mehr Geheimnissen. In einem der engen Gänge wurde es plötzlich still, nur die Vögel über uns waren zu hören. Das hat mir echt Gänsehaut gemacht. Dass mich alte Steine so fesseln würden, hätte ich nicht gedacht – aber hier war es anders.
Danach ging’s rauf aufs Giara-Plateau. Die Straße war holprig, fast wie über einen alten Wirbel, aber die wilden Pferde dort sind jede Minute wert. Kleine, zottelige Tiere grasten zwischen Korkeichen und Wildblumen. Ein Fohlen schaute mich einen Moment lang an, dann schlug es mit dem Schweif und trabte davon – dieses Bild geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Auf dem Rückweg hielt Paolo in einem kleinen Dorf mit bunten Wandmalereien – manche verblasst, andere knallbunt – und holte uns Kaffee in einer Bar, in der ihn jeder zu kennen schien. So fühlt sich Sardinien eben an.
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