Du wanderst auf alten Bergpfaden von Agerola mit einem lokalen Guide, der jeden Winkel kennt, kommst an terrassierten Weinbergen und winzigen Dörfern vorbei, kannst frische Snacks probieren und steigst mit müden, aber glücklichen Beinen nach Positano ab. Freu dich auf echte Gespräche, Meeresluft und das Gefühl, wenn sich die Küste unter deinen Füßen öffnet.
Der Hauptweg ist etwa 7 km lang, mit der Möglichkeit, noch 2 km weiter bis Positano zu gehen.
Die Tour beginnt auf dem Piazza Paolo Capasso in Bomerano, einem Ortsteil von Agerola.
Du solltest mindestens eine moderate Fitness mitbringen, da es steile Abschnitte und viele Treppen beim Abstieg gibt.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten, aber unterwegs kannst du lokale Snacks kaufen, wenn du möchtest.
Nein, Rückfahrten sind nicht enthalten; du kannst nach der Tour öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder selbst etwas organisieren.
Ja, für jeden Teilnehmer gibt es eine Flasche Wasser.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Wenn du unterwegs Snacks kaufen möchtest, gibt es auch vegetarische Optionen – sag das einfach bei der Buchung.
Dein privater Tag auf dem Pfad der Götter umfasst Wasserflaschen für alle, alle Eintrittsgelder entlang der Strecke und einen erfahrenen lokalen Wanderführer, der die Wege seit Jahren kennt. Treffpunkt ist der Hauptplatz in Agerola, von dort geht es gemeinsam los – Snacks sind selbst zu zahlen, aber leicht unterwegs zu finden. Du kannst entweder in Nocelle über Positano oder direkt am Strand von Positano die Tour beenden, je nachdem, wie deine Beine sich anfühlen.
Wir trafen unseren Guide Luca auf dem kleinen Platz in Bomerano – er winkte uns mit einem lockeren Lächeln zu und reichte jedem eine kalte Wasserflasche. Während ich noch an meinen Schnürsenkeln zupfte, erzählte er, wie sein Großvater hier auf den Hügeln gearbeitet hat. Der Pfad der Götter begann für mich genau dort – nicht nur auf dem Weg, sondern in seinen Geschichten. Ein zarter Duft von wildem Thymian lag in der Luft, und ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass es so ruhig sein würde – nur Vogelgezwitscher und das Knirschen unserer Schritte auf dem Kies.
Kaum gestartet, breitete sich die Amalfiküste unter uns aus. Wie blau das Wasser war, lässt sich kaum beschreiben (ich weiß, klingt kitschig). Luca zeigte auf alte Stein-Terrassen, wo Weinreben sich noch um Holzpfähle winden – manche Familien pflegen sie seit Generationen. An einer Stelle hielten wir an, als zwei ältere Frauen mit Körben vorbeigingen. Sie nickten uns zu, ich versuchte ein „buongiorno“ und bekam ein Lächeln zurück. Die Sonne schob sich immer wieder durch Wolken, mal kühl, dann wieder warm. Meine Beine spürte ich schon halbwegs, aber irgendwie machte das die Wanderung nur intensiver.
Von der Tagestour von Agerola nach Positano hatte ich gehört, aber nicht, wie sehr man sich mit der Landschaft verbindet – als würde man wirklich zwischen Himmel und Meer laufen. Bei Nocelle machten wir Pause, wo jemand frische Zitronen-Granita verkaufte (nicht inklusive, aber jeden Cent wert). Der letzte Abschnitt nach Positano führt nur über Treppen – meine Knie waren nicht begeistert, doch der Anblick der pastellfarbenen Häuser, die sich über den Strand türmten, ließ mich das schnell vergessen. Am Ende saßen wir am Wasser, aßen salzige Focaccia und ließen die Füße baumeln. Manchmal träume ich noch von diesem Ausblick, wenn ich die Augen schließe.
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