Erkunde Vestmannaeyjar mit dem ATV – über dramatische Lavafelder und windumtoste Klippen. Erlebe Elephant Rock aus nächster Nähe, beobachte Papageientaucher am Stórhöfði und höre spannende Geschichten von Vulkanen und Überlebenskampf am Prestvik-Strand. Die komplette Ausrüstung ist dabei, sodass du dich ganz auf die salzige Luft und die wilden Inselblicke konzentrieren kannst – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Fahrzeuge sind automatisch und leicht zu steuern.
Ja, Passagiere müssen mindestens 6 Jahre alt sein; Fahrer benötigen einen Führerschein.
Bequeme Kleidung ist ideal; wasserdichte Overalls, Handschuhe und Helme werden gestellt.
Ja, am Stórhöfði kannst du die Papageientaucher in ihrer Saison beobachten.
Für Kreuzfahrtschiff-Gäste gibt es spezielle Optionen; öffentliche Verkehrsmittel sind für andere gut erreichbar.
Falls dein Schiff wegen Wetter oder anderen Gründen nicht in Vestmannaeyjar anlegen kann, bekommst du 70 % des Preises zurück.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber die Tour führt zu mehreren Highlights wie Elephant Rock, Stórhöfði, Prestvik-Strand und dem Vulkan Eldfell.
Dein Tag beinhaltet alle nötige Ausrüstung: wasserdichte Overalls gegen den unbändigen isländischen Wind (glaub mir), robuste Handschuhe für den sicheren Griff auch auf holprigen Strecken am Eldfell und Helme in verschiedenen Größen – so kannst du dich ganz aufs Papageientaucher-Beobachten und Jónas’ Geschichten konzentrieren, ohne dir Sorgen ums Packen zu machen.
Das Erste, was mir auffiel, war das Geräusch – der Wind, der an meinem Helm vorbeizischte, und diese salzige Brise, die einem die Wangen kitzelt. Gerade hatten wir unsere ATV-Tour auf Vestmannaeyjar gestartet, und meine Handschuhe fühlten sich sofort richtig an. Unser Guide Jónas grinste und zeigte auf den Elephant Rock. Wenn man genau hinsieht, sieht der Felsen wirklich aus wie ein Elefant (ich hab versucht, nicht zu lachen). So nah dran zu sein, macht einen einerseits winzig, andererseits fühlt man sich einfach glücklich, genau hier zu stehen.
Von dort rumpelten wir Richtung Süden zum Stórhöfði. Die Straße wurde glatter, und plötzlich hatten wir den Blick über die ganze Inselgruppe – tiefe Wolken, Sonnenstrahlen, die auf dem Meer glitzerten, und ganz weit hinten war Surtsey gerade noch zu erkennen. Jónas erzählte, dass das hier der windigste Ort Islands ist. Er hatte Recht, meine Jacke flatterte so heftig, dass ich dachte, sie hebt gleich ab. Dann führte er uns einen kleinen Pfad hinunter, wo Papageientaucher herumsausten, als gehörte der Platz ihnen allein. Ihre Flügel schlagen so schnell, dass es fast lustig wirkt – an Land etwas tollpatschig, in der Luft aber elegant. Ich wollte ein Foto machen, hab aber vor Lachen kaum stillhalten können.
Dann kam der Offroad-Teil – Lavafelder, die aussahen wie von einem anderen Planeten, schwarze Felsen, die seit dem Ausbruch des Eldfell 1973 überall liegen. Die ATVs hüpften und rutschten ein bisschen (nichts beängstigendes), und Jónas hielt am Strand von Prestvik an, wo er die spannende Geschichte von Guðlaugur Friðþórsson erzählte, der nach dem Schiffsunglück stundenlang geschwommen ist. Hier riecht man noch das Meer, scharf und kalt, vermischt mit dem metallischen Geruch der Steine. Dass unter meinen Füßen so viel Geschichte steckt, hatte ich nicht erwartet.
Zum Abschluss umrundeten wir den Eldfell selbst – der Vulkan ist viel röter, als ich dachte – und fuhren dann wieder entlang der Küste, wo alles still war, bis auf die Möwen über uns. Bis heute denke ich an diese Farben: schwarzes Lava, grüner Moosbewuchs, orange-rote Hänge. Wenn du noch nie erlebt hast, wie der Wind an einer isländischen Klippe heult, während du einen Helm trägst, der zwei Nummern zu groß ist... dann lohnt sich das schon allein.
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