Spüre den Sprühnebel am Seljalandsfoss, knirsche über den schwarzen Sand von Reynisfjara, teile eine Suppe im Dorf Vik und stehe dem Sólheimajökull-Gletscher so nah, dass du sein Knarren hören kannst. Diese Tagestour an der Südküste ab Reykjavik ist voller kleiner Gruppen-Atmosphäre und isländischem Wetter mit Überraschungen.
Die Tour ist ein ganztägiger Ausflug entlang der Südküste Islands mit mehreren Stopps und Rückkehr am Abend.
Ja, die Abholung erfolgt an ausgewählten Bushaltestellen oder Hotels in Reykjavik; bei Hotels in eingeschränkten Bereichen wirst du gebeten, an einer nahegelegenen Haltestelle zuzusteigen.
Warme, wasserdichte Schuhe und winddichte Kleidung sind empfehlenswert – selbst im Sommer können Mütze und Handschuhe nützlich sein, da das Wetter unberechenbar ist.
Nein, Mahlzeiten sind nicht inbegriffen; in Vik kannst du während der Pause Lamm-Eintopf oder Pizza mit schwarzem Teig kaufen.
Der Minibus bietet Platz für bis zu 17 Personen – es werden keine großen Reisebusse eingesetzt.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; spezielle Kindersitze können bei vorheriger Anmeldung bereitgestellt werden.
Ja, es gibt einen Stopp am Sólheimajökull-Gletscher mit einer kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt, um die Eisformationen zu bewundern.
Man kann hinter Seljalandsfoss gehen, solange kein Eis auf dem Boden liegt; im Winter kann der Zugang aus Sicherheitsgründen eingeschränkt sein.
Dein Tag umfasst Abholung und Rückfahrt von zentralen Hotels oder Bushaltestellen in Reykjavik, Transport im bequemen Minibus mit maximal 17 Sitzplätzen, Live-Kommentare vom lokalen Fahrer-Guide, der jede Geschichte kennt, sowie Zeit an den Wasserfällen Seljalandsfoss und Skogafoss, am schwarzen Strand von Reynisfjara, Mittagspause im Dorf Vik (Essen nicht inklusive) und eine Wanderung zum Sólheimajökull-Gletscher, bevor wir bei einbrechender Dämmerung über die Lavafelder zurückfahren.
Ich hatte nicht damit gerechnet, so früh schon komplett nass zu werden, aber Seljalandsfoss lässt einem kaum eine Wahl. Unser Guide Björn grinste nur und reichte mir einen Regenponcho, als hätte er das schon tausendmal erlebt. Die Luft war voller feiner Tropfen – kalt und leicht, die mir den Nacken hinunterliefen, während wir hinter den Wasserfall gingen. Es ist lauter dort, als man denkt, fast wie in einer Trommel. Meine Schuhe quatschten noch stundenlang, aber ehrlich gesagt? Das war es wert.
Wir stiegen alle wieder in den Minibus (nur 12 von uns – keine riesige Tourigruppe) und Björn erzählte Geschichten von Trollen, die bei Vik zu Stein wurden. Ich hörte halb zu und schaute dabei auf die Landschaft, die sich vor uns ausbreitete – moosbedeckte Lavafelder und dann plötzlich diese wilden Klippen bei Reynisfjara. Der schwarze Sand knirschte unter den Stiefeln, nicht weich, sondern rau. Der Wind wirbelte Salz und einen erdigen Duft auf, den ich nicht genau einordnen konnte. Einige von uns versuchten „Reynisdrangar“ auszusprechen – Li lachte, als ich es auf Mandarin und Isländisch gleichermaßen verhunzte.
Mittagessen in Vik war einfach: Lamm-Eintopf, der meine Brille beschlug, und eine überraschend gute Pizza mit schwarzem Teig (nicht inklusive, aber probieren lohnt sich). Danach wanderten wir zum Sólheimajökull-Gletscher. Das Eis schimmerte an manchen Stellen blau, durchzogen von Vulkanasche – scharfkantig und uralt wirkend. In der Nähe des Gletschers herrschte eine Stille, die schwer zu beschreiben ist; selbst die sonst so redseligen Leute wurden still. Auf der Rückfahrt nach Reykjavik dachte ich immer wieder an diese Ruhe und wie anders alles roch – nasse Wolle, Meeresluft, und der Kaffeeduft aus der Thermoskanne, der durch den Bus zog.
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