Du ziehst dich warm an und fährst mit einer kleinen Gruppe raus aus Reykjavik, immer der lokalen Guide folgend, wohin die Nordlichter in dieser Nacht ziehen. Erwarte nervöses Lachen, spontane Routen nach Wetterlage und diese seltenen Momente, in denen alle unter dem grünen Licht still werden. Garantiert ist nichts – aber wenn du auch nur einen Hauch der Aurora erwischst, wirst du das Gefühl nie vergessen.
„War das schon alles?“ flüsterte jemand hinter mir – ehrlich gesagt, ich konnte es zuerst nicht genau sagen. Wir hatten gerade irgendwo außerhalb von Reykjavik angehalten (ich verlor nach dem zweiten Kreisverkehr den Überblick), und die Bustür zischte leise, als wir in diese beißende Kälte traten, die einem die Ohren einfrieren lässt. Unsere Guide, Sigrún, checkte immer wieder die Aurora-Vorhersagen auf ihrem Handy, schnupperte aber auch einfach in die Luft, als ob sie spüren könnte, dass gleich etwas passiert. Es war eine seltsame Stille, nur das Knirschen der Stiefel auf dem eisigen Kies und ein paar nervöses Kichern von uns, weil man ja nie weiß, ob man überhaupt etwas sieht.
Ich starrte so lange in den Himmel, bis mein Nacken schmerzte. Die Wolken zogen vorbei – manchmal glaubte man, ein grünes Flackern zu sehen, doch oft war es nur Scheinwerferlicht oder Wunschdenken. Dann zeigte Sigrún nach oben und sagte etwas auf Isländisch, das ich nicht verstand (sie grinste, als ich es versuchte nachzusprechen). Plötzlich tauchte ein schwaches Lichtband auf, fast schüchtern, das sich über uns wölbte. Nicht grell oder spektakulär – eher wie ein zartes Pastellgrün, das jemand auf eine dunkle Leinwand gemalt hatte. Ich roch Diesel vom Bus gemischt mit etwas Scharfem und Kaltem in der Luft, was komisch klingt, aber irgendwie machte es das Erlebnis noch echter.
Die ganze Gruppe wurde still – nicht peinlich, sondern einfach alle versuchten, den Moment ohne zu blinzeln aufzusaugen. Jemand versuchte Fotos zu machen, doch die Finger waren zu kalt und es wurde gelacht. Ich denke immer noch an diese Ruhe zurück; es fühlte sich an, als würde man ein Geheimnis teilen, das nur Island so oft bewahren darf. Die Tour war nicht pompös – einfach eine kleine Gruppe, ein warmer Bus, gutes WLAN (jemand streamte live für die Oma) und Sigrúns Geschichten von ihren Aurora-Jagden als Kind nahe Akureyri. Wir bekamen keine wilden Shows oder rosa Schleier – aber ehrlich? Dieses zarte Leuchten reichte völlig aus.
Die maximale Gruppengröße liegt bei 19 Personen.
Die Tour startet am BSI-Busbahnhof in Reykjavik.
Nein, es gibt keine Hotelabholung; der Start ist am BSI-Busbahnhof.
Nein, da es sich um ein Naturphänomen handelt, kann nichts garantiert werden.
Die Nordlichter sind von Ende August bis April sichtbar.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet die Tour.
Ja, im Bus steht WLAN zur Verfügung.
Ja, spezielle Babysitze können bereitgestellt werden.
Die Rückkehrzeit variiert je nach Bedingungen an dem jeweiligen Abend.
Dein Abend umfasst eine bequeme Busfahrt mit WLAN, die Begleitung eines lokalen Experten, der täglich die Aurora-Vorhersagen checkt, sowie klimaneutrale Fahrt dank Zusammenarbeit mit Vaxa Technologies. Nach der Nordlichter-Jagd geht es zurück nach Reykjavik.
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