Erkunde Reykjavik mit einem lokalen Guide, koste getrockneten Fisch, Lamm-Suppe und sogar fermentierten Hai (wenn du dich traust). Dazu gibt’s handgebraute Craft Biere aus Island und Geschichten, die jeden Stopp lebendig machen. Locker, spaßig – und du lernst mehr als nur, was auf deinem Teller liegt.
Bei der Tour probierst du mindestens 8 traditionelle isländische Gerichte an 5 verschiedenen Stationen.
Ja, während der Tour kannst du 4 lokal gebraute Craft Biere probieren.
Treffpunkt ist vor der Hallgrímskirkja im Zentrum von Reykjavik.
Ja, alle Fitnesslevels sind willkommen, und Babys oder Kleinkinder können im Kinderwagen mitkommen.
Die Verkostungen beinhalten herzhafte Speisen wie Lamm-Suppe und Hot Dogs, aber kein komplettes Mittagessen.
Die Gruppen sind klein und umfassen maximal 8 Personen pro Tour.
Der Fokus liegt auf traditionellen isländischen Gerichten, meist mit Fleisch oder Fisch; vegetarische Optionen sind daher begrenzt.
Ja, vor der Hallgrímskirkja gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Nachmittag umfasst geführte Spaziergänge durch Reykjaviks Innenstadt mit Stopps bei neun lokalen Spezialitäten – darunter getrockneter Fisch, Lamm-Suppe und Hot Dogs – sowie vier handgebraute Craft Biere. Alle Verkostungsgebühren und Steuern sind inklusive, sodass du dich ganz aufs Probieren konzentrieren kannst (auch wenn du etwas Respekt vor dem Hai hast). Keine Sorgen um die Organisation – einfach hungrig zur Hallgrímskirkja kommen und den Rest übernimmt dein Guide.
Ich werde nie vergessen, wie Jón schaute, als ich fragte, ob die Leute hier wirklich fermentierten Hai essen oder ob das nur was für Touristen ist. Er grinste, zuckte mit den Schultern und meinte: „Manchmal schon. Aber du wirst es gleich sehen.“ Wir hatten uns gerade vor der Hallgrímskirkja getroffen – die Kirche wirkt in echt noch viel imposanter – und der Wind trug diese salzige Frische, die ich langsam mit Island verbinde. Unsere Gruppe war klein, was das Plaudern leicht machte (und uns half, uns hintereinander zu verstecken, als das erste Gericht kam).
Der erste richtige Geschmack war getrockneter Fisch – zäher als gedacht, aber irgendwie süßlich mit einem Hauch Butter. Jón erzählte, wie die Leute früher damit die Winter überlebt haben. Jemand versuchte, den isländischen Namen auszusprechen; wir lachten alle, auch Jón. Dann ging’s zum berühmten Hot-Dog-Stand (Isländer lieben sie), und ehrlich gesagt? Ich verstehe jetzt warum. Der Senf hier ist anders – süßlich und leicht scharf – und vor uns in der Schlange zwinkerte ein Typ unserem Guide zu und flüsterte was von der „Geheimsoße“.
Mit dem Craft Beer hatte ich nicht gerechnet, dass es mir so gut schmeckt – eins war mit arktischem Thymian gebraut, klingt fancy, schmeckte aber wie Sommerwiesen nach dem Regen. Die Lamm-Suppe wärmte Hände und Seele; Reykjavik kann selbst bei Sonnenschein ganz schön kalt sein. Wir schlenderten an Einar Jónssons Skulpturen vorbei und machten am Rathaus Halt für weitere Kostproben. Zu jedem Stopp gab’s eine Geschichte: wie Familien nach langen Tagen zusammenkamen, wie Essens-Traditionen selbst vulkanische Winter überdauerten.
Der fermentierte Hai? Ja, der bleibt im Gedächtnis. Jón riet uns, ihn mit einem Schluck lokalen Schnapses zu verdrängen („Vertrau mir“), und das haben wir gemacht. Ich denke noch oft an diesen Moment – halb stolz, halb bereuend! Als wir am Alþingi, dem Parlament, ankamen, fühlte ich mich, als hätte ich Reykjaviks Geschichte durch den Magen erlebt. Die Tour endete, doch einige von uns blieben noch draußen, um darüber zu quatschen, was wir wirklich nochmal probieren würden (Hot Dogs: auf jeden Fall; Hai: eher nicht). Lustig, wie Essen Fremde für einen Nachmittag zu Freunden macht.
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