Entdecke Kinsale aus einer ganz neuen Perspektive bei dieser 50-minütigen Bootstour – beobachte Robben bei Scilly, gleite unter den alten Mauern von Charles Fort hindurch, vorbei an versteckten Burgen und Stränden, die viele Besucher verpassen, und lausche den Geschichten deines lokalen Guides. Mit beheiztem Innenbereich und Bar an Bord kannst du entspannt die Geschichte Kinsales auf dich wirken lassen.
Die Fahrt dauert etwa 50 Minuten von Abfahrt bis Rückkehr.
Du siehst Charles Fort, James Fort, The Old Head of Kinsale, Dock Beach, Ringrone Castle und drei Yachthäfen entlang des Bandon River.
Ja, an Bord gibt es eine beheizte Lounge sowie Sitzplätze im oberen Außenbereich.
Ja, an Bord gibt es Bar- und Caféangebote für Snacks und Getränke.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Assistenztiere sind ebenfalls erlaubt.
Passagiere sollten mindestens 15 Minuten vor Abfahrt da sein; das Boarding beginnt 10 Minuten vorher.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Ja, in der Nähe des Kinsale-Kais gibt es gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Dein Ticket umfasst eine 50-minütige Bootstour in Kinsale mit Sitzplätzen im oberen Außenbereich und einer beheizten Lounge für Komfort bei jedem Wetter. An Bord gibt es Toiletten sowie Bar und Café, falls du bei der Sicht auf Robben und alte Festungen einen Snack oder Drink möchtest.
Ich hätte nicht gedacht, dass Kinsale vom Wasser aus so lebendig wirkt. Kaum hatten wir den Kai verlassen, zeigte unser Guide – Name entfallen, aber mit diesem typisch trockenen Cork-Humor – Robben, die sich auf den Felsen sonnten. Im Yachthafen herrschte reges Treiben, das Klirren der Taue mischte sich mit dem Duft von Salz und Kaffee aus einem To-go-Becher. Irgendwas hat es, eine Stadt vom Boot aus zu sehen – alles wirkt kleiner und gleichzeitig geheimnisvoller.
Wir glitten an Scilly vorbei (was man übrigens nicht „silly“ ausspricht – das habe ich schnell gelernt), und dann tauchte Charles Fort auf der Landzunge auf. Die Steinmauern sahen von unten noch uralter aus, vom Wind gezeichnet durch Jahrhunderte. Unser Guide erzählte von Soldaten, die dort bis 1920 stationiert waren – ich versuchte mir ihr Leben vorzustellen, wie sie auf dasselbe grau-grüne Wasser schauten. Eine Schmugglergeschichte durfte natürlich nicht fehlen, was meinen Neffen zum Grinsen brachte. Ja, Geschichte fühlt sich anders an, wenn man direkt unter ihrem Schatten dahingleitet.
Die Fahrt überraschte mich immer wieder. Wir hatten freie Sicht auf The Old Head of Kinsale – an dem Tag etwas neblig, aber beeindruckend – bevor wir an James Fort auf der gegenüberliegenden Seite vorbeikamen. Es ist schon verrückt, wie sich diese beiden Festungen nach all den Jahren über den Hafen hinweg anstarren. Jemand fragte nach Ringrone Castle; das gibt es schon seit dem 13. Jahrhundert, und der aktuelle Lord Kingsale lebt mittlerweile in Neuseeland (was alle irgendwie zum Lachen brachte). Auch am Dock Beach glitten wir vorbei; Kinder spielten im Sand, obwohl es nicht wirklich warm war.
Der letzte Abschnitt auf dem Bandon River war ruhiger, nur Boote, die sanft an ihren Liegeplätzen schaukelten, und Möwen, die darüber kreisten. Man konnte draußen sitzen oder sich in die beheizte Lounge zurückziehen, wenn es frisch wurde – ich habe beides gemacht, konnte mich nicht entscheiden, was mehr Kinsale-Gefühl vermittelt. Die 50 Minuten vergingen wie im Flug. Ich denke immer noch an den Blick zurück zur Stadt, als wir umdrehten, das Sonnenlicht spielte auf all den bunten Häusern.
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