Spüre Irlands wilde Seite bei dieser Cliffs of Moher Wanderung ab Galway: Laufe windumtoste Pfade mit einem lokalen Guide, lausche Geschichten über tosende Wellen, teile schlammige Stiefel in einem Pub in Doolin und fahre zurück durch die uralten Steine des Burren. Mehr als nur Landschaft – du nimmst auch ein Stück Ruhe mit nach Hause.
Die Wanderung ist etwa 8 km lang und dauert 3–4 Stunden.
Ja, der private Transport von Galway nach Doolin und zurück ist inklusive; das Taxi vom Besucherzentrum zurück nach Doolin kostet 5 € pro Person bei gemeinsamer Fahrt.
Eine moderate Fitness ist empfehlenswert, da der Weg stellenweise matschig und uneben ist.
Ja, der Eintritt zum Cliffs of Moher Besucherzentrum ist im Preis enthalten.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber in Doolin hast du Zeit, in Pubs oder Cafés zu essen.
Die Gruppen sind klein – maximal 8 Teilnehmer pro Tour.
Die Wanderung startet im Dorf Doolin und endet am Cliffs of Moher Besucherzentrum.
Die Rückkehr nach Galway erfolgt gegen 17 Uhr nach der Fahrt durch The Burren.
Dein Tag beinhaltet den privaten Transport zwischen Galway und Doolin, den Eintritt zum Cliffs of Moher Besucherzentrum sowie viele Geschichten deines lokalen Guides. Nach der gemeinsamen Wanderung entlang der Klippenpfade (mit Pausen zum Trinken) hast du freie Zeit im Dorf Doolin, bevor es am Abend zurück durch The Burren nach Galway geht.
Schon auf halbem Weg nach Doolin fiel mir auf, wie grün hier alles ist – als hätte jemand die Farben aufgedreht. Unsere Guide Aoife erzählte unterwegs immer wieder kleine Geschichten, während wir im Minivan holperten (sie schwört, ihr Onkel habe mal eine Banshee in The Burren gesehen, aber wer weiß). Als wir endlich in Doolin ausstiegen, schlug mir sofort der Wind entgegen – scharf und salzig. Ich schnappte mir einen Kaffee in dem Café mit der rosa Fassade an der Kreuzung, weil Aoife meinte, das sei „das Beste, um die Knochen wachzurütteln“. Ob meine Knochen wach wurden, weiß ich nicht, aber meine Hände brauchten den Kaffee auf jeden Fall.
Die Wanderung begann ganz entspannt, nur Schafe, Steinmauern und der typisch graue irische Himmel. Doch dann gibt es diese Momente, in denen man aufsieht und plötzlich ist da der Atlantik – laut, blau und scheinbar endlos. Aoife hielt immer wieder an, um Geschichten zu erzählen oder auf Details hinzuweisen, die ich sonst übersehen hätte (wie die winzigen Wildblumen, die sich an den Felsen festklammern). An einer Stelle wurde der Weg matschig und ich rutschte fast aus; Aoife lachte und meinte, jeder werde mindestens einmal von irischem Schlamm getauft. Sie hatte recht. Wir ließen uns Zeit – niemand hetzte – was mir gut tat, denn ich musste öfter mal durchatmen. Das wichtigste Stichwort hier ist definitiv „Cliffs of Moher Wanderung ab Galway“, doch was mir am meisten bleibt, ist das rohe Gefühl der Natur.
Nach etwa drei Stunden erreichten wir das Besucherzentrum – plötzlich waren mehr Leute unterwegs, aber das nahm dem Zauber nichts. Wir stiegen in ein Taxi zurück nach Doolin (Aoife organisierte alles, man zahlt nur 5 € pro Person, wenn genug zusammen sind) und hatten dann eine gute Stunde Zeit zum Bummeln. Ich landete mit zwei anderen aus der Gruppe in McGann’s Pub – noch mit schlammigen Stiefeln auf den Fliesen, eine Suppe schlürfend, die nach Regen roch. Irgendwo die Straße runter spielte Musik, aber ehrlich gesagt wollte ich einfach nur kurz sitzen bleiben.
Die Rückfahrt führte durch The Burren – all die hellen Steine unter grauen Wolken – während Aoife auf alte Ringfestungen und halbvergessene Legenden hinwies. Lustig, wie still alle danach wurden; vielleicht einfach müde oder um das Erlebte sacken zu lassen. Noch heute, wenn ich an den Blick über die Klippen denke, spüre ich dieses seltsame Ziehen in der Brust. Ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll.
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