Erkunde Surabayas versteckte Ecken mit einer Einheimischen, probiere Snacks auf den Märkten der Arab Street, sieh den Zigarettendreherinnen im House of Sampoerna zu und genieße ein Mittagessen, wo die Locals essen. Hier geht’s nicht nur ums Sightseeing, sondern um echtes Leben für ein paar Stunden.
Ja, die Abholung ist von jedem Ort in Surabaya möglich – Hotel, Flughafen oder Hafen.
Die Tour dauert 5-6 Stunden, kann aber ohne Aufpreis verlängert werden, wenn du mehr Zeit hast.
Du besuchst Arab Street, einen traditionellen Markt, das House of Sampoerna (Tabakmuseum), das Heldendenkmal & Museum, das Majapahit Hotel und auf Wunsch noch mehr.
Ja, ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant ist im Paket enthalten.
Ja, die Route ist flexibel und kann nach deinen Interessen oder Wünschen geändert werden.
Ja, sie ist für alle Altersgruppen geeignet, auch für Babys im Kinderwagen und Gäste mit Rollstuhl.
Ja, alle Eintrittsgelder sind im Preis enthalten.
Dein Tag startet mit privater Abholung von überall in Surabaya – Hotel, Flughafen oder Hafen – inklusive Eintritt zu allen besuchten Orten, Wasserflaschen für den Weg (bei all dem Laufen wichtig), ein herzhaftes Mittagessen in einem Lieblingslokal unserer Guide und bequemer Transport mit eigenem Fahrer, damit du dich um nichts kümmern musst.
Surabaya hatte ich nie wirklich vor Augen – mehr als den Namen kannte ich nicht. Doch als ich an diesem Morgen aus dem Auto stieg, spürte ich eine Mischung aus Neugier und Ruhe. Unsere Guide Rini winkte uns schon vom Parkplatz zu (sie hatte uns entdeckt, bevor wir sie sahen) und erzählte sofort Geschichten aus der Zeit, als der Hafen hier noch lebte. Ganz ungezwungen, als kenne sie jeden – sogar der Kaffeeverkäufer, der mir lächelnd eine kleine Tasse mit einem süß-rauchigen Getränk reichte. Ich weiß bis heute nicht, was das genau war, aber es hat mich besser geweckt als jedes Hotel-Frühstück.
Als Erstes schlenderten wir durch die Arab Street – ehrlich gesagt hatte ich nicht mit so vielen Farben und Gewürzduft gerechnet. Männer flochten Körbe von Hand, Kinder rannten zwischen Ständen mit Datteln und Stoffen umher. Rini zeigte uns eine Moschee, versteckt hinter einer Ladenzeile, und erzählte, wie Menschen aus dem Jemen hier vor langer Zeit sesshaft wurden. Ich versuchte, den Namen eines Snacks nachzusprechen (und habe ihn ziemlich verhunzt), was Rini so zum Lachen brachte, dass sie kurz stehen bleiben musste. Also, wer Lust auf ungewöhnliche Leckereien hat, ist hier genau richtig.
Danach ging’s ins House of Sampoerna – fast surreal, wie die Frauen dort mit so viel Tempo Nelkenzigaretten drehten, dass ihre Hände verschwammen. Der Duft von Tabakblättern und einer würzigen Note lag in der Luft. Anschließend besuchten wir einen traditionellen Markt, wo alles lauter wirkte: Verkäufer riefen Preise, irgendwo hinter Reissäcken gackerte ein Huhn. Zum Mittagessen landeten wir in einem Restaurant, das Rini mochte (ihr Onkel hat dort früher gekocht). Das Essen war einfach, aber lecker – eine Rindfleischsuppe mit frisch gepresster Limette. Die denke ich noch immer gern zurück.
Als wir später das verblasste Flair des Majapahit Hotels sahen und Fotos am Heldendenkmal machten, wurde mir klar, wie viel wir in nur fünf, sechs Stunden erlebt hatten. Es fühlte sich aber nicht gehetzt an – eher wie ein gemütliches Eintauchen in die Erinnerungen einer anderen Welt. Wer Surabaya ohne Stress und Touristen-Checkliste erleben will, ist hier genau richtig.
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