Du startest vor der Morgendämmerung und wanderst mit lokalen Guides, die jeden Pfad am Mount Agung kennen, auf Balis höchsten Gipfel. Spüre die Kühle der Nacht, genieße Kaffee unter Sternen und erlebe den Sonnenaufgang auf 3.142 Metern. Frühstück am Gipfel inklusive – und Erinnerungen, die lange bleiben.
Der Auf- und Abstieg dauert je nach Route zwischen 9 und 12 Stunden.
Inklusive sind Handschuhe, Wanderstock, Regenjacke, „Bananenfreunde“ (Snacks), Schokolade, Frühstück, Stirnlampe, Kletterticket, Kaffee oder Tee und Erste-Hilfe-Ausrüstung.
Im Referenztext wird kein Hoteltransfer erwähnt; bitte direkt beim Veranstalter nachfragen.
Du kannst zwischen Edelweiss Park (12h), Pura Pasar Agung bis 3.142m (10h) oder Pura Pasar Agung bis 2.900m (9h) wählen.
Die Wanderung erfordert eine moderate Fitness und ist nicht für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen.
Ja, alle Routen werden von erfahrenen lokalen Guides begleitet.
Bequeme Wanderschuhe und warme Kleidung sind wichtig; die Grundausrüstung wird gestellt.
Deine Tour beinhaltet einen Wanderstock für schwierige Passagen, Handschuhe für die kalte Zeit vor Sonnenaufgang, eine Regenjacke falls es unterwegs regnet, „Bananenfreunde“ und Schokolade für Energie. Am Gipfel gibt es Frühstück mit Kaffee oder Tee, dazu alle nötigen Klettertickets und eine Stirnlampe, damit du im Dunkeln sicher unterwegs bist.
Ich hätte nie gedacht, dass ich auf Bali frieren würde, doch da stand ich um 1:30 Uhr nachts, suchte nach meinen Handschuhen, während unser Guide Wayan mir eine Stirnlampe reichte und breit grinste, als hätte er das schon tausendmal gemacht. Die Luft roch nach feuchter Erde und verbranntem Räucherwerk von einem nahegelegenen Tempel – ehrlich gesagt fühlte es sich eher wie eine geheime Zeremonie als eine Wanderung an. Im Dunkeln starteten wir den Aufstieg am Mount Agung, nur das Knirschen unserer Stiefel auf den Steinen und leises Summen vor uns begleiteten uns. Nach etwa zwei Stunden zweifelten meine Beine schon an meiner Entscheidung.
Wayan hielt uns mit Geschichten über den Berg bei Laune – wie Agung als der heiligste Ort der Insel gilt und wie sein Großvater barfuß hochstieg (ich versuchte, nicht auf meine eigenen schlammigen Sneaker zu schauen). Ab und zu machten wir Pause für Kaffee oder Bananen – er nannte sie „Bananenfreunde“, was mich zum Lachen brachte, obwohl ich zu müde war, eine richtig zu schälen. Je höher wir kamen, desto kälter wurde es; an einer Stelle sah mein Atem im Lichtkegel der Lampe fast aus wie Rauch. Ich erinnere mich noch genau an diese Stille kurz vor Sonnenaufgang – schwer und leicht zugleich.
Als wir nach gefühlt ewigem Aufstieg endlich den Gipfel erreichten (es waren fast sieben Stunden), öffnete sich der Himmel über Bali. In der Ferne sah man den Mount Batur und bei genauem Hinsehen sogar den Rinjani auf Lombok durch die Wolken. Eine Mischung aus Erschöpfung und Ehrfurcht erfüllte uns – dazu verteilte Wayan Schokoriegel als eine Art Siegespreis. Beim Abstieg hassten mich meine Knie, doch ich konnte den Moment oben einfach nicht aus dem Kopf bekommen. Diese Tour ist kein Spaziergang, aber wenn du eine echte Tageswanderung zum Mount Agung ab Ubud oder Umgebung suchst, nimmst du diese Erfahrung tief in dir mit nach Hause.
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