Erkunde Bangalores verwinkelte Straßen mit einem lokalen Guide – berühre jahrhundertealtes Teakholz im Tipu Palast, atme den Weihrauch im Koté Vishnu Tempel ein, tauche ein in das bunte Treiben des KR Markts und finde Ruhe im stillen Jain Tempel. Alle Eintrittspreise sind inklusive, und du wirst die Stadt von einer ganz neuen Seite kennenlernen.
Jemand tippt mir auf die Schulter – es ist unser Guide Sandeep, der uns zu den kunstvoll geschnitzten Teakholzsäulen im Tipu Sultans Sommerpalast winkt. Die Luft ist schwer und leicht muffig, fast süßlich vom Holz und dem Weihrauch, der irgendwo in der Nähe brennt. Sandeep erzählt von Tipu Sultans Kämpfen gegen Briten und Franzosen, doch ich bin vor allem abgelenkt davon, wie kühl und glatt sich das polierte Holz unter meiner Hand anfühlt. In einer Ecke versteckt sich ein kleines Museum; ich hätte nie gedacht, hier alte Raketenhülsen zu sehen (Sandeep nennt Tipu „den Großvater der Raketentechnik“ – wer hätte das gedacht?).
Wir schleichen uns raus und betreten direkt den angrenzenden Koté Vishnu Tempel. Man muss Beine und Schultern bedecken – gut, dass ich meinen Schal dabei habe, auch wenn ich am Eingang noch etwas damit kämpfe. Drinnen winden sich steinerne Säulen wie Baumstämme nach oben, und jede Fläche ist mit Götter- und Tierfiguren bedeckt. Unser Guide zeigt auf Garuda Gamba – die Stelle, an der angeblich eine Kanonenkugel abprallte und Tipu das Leben rettete. Gläubige zünden Lampen an und murmeln Gebete; es riecht nach Sandelholz gemischt mit einem scharfen Duft, den ich nicht einordnen kann.
Der Weg zur Bangalore Festung ist kurz, aber laut – Rikschas hupen, Händler rufen auf Kannada (ich probiere „namaskara“ und ernte ein paar Lächeln). Die Festung ist kleiner als erwartet; nur noch Reste stehen, aber man sieht noch, wie dick die Mauern waren. Danach geht es zum KR Markt, der einfach nur wild ist: Eimer voller Ringelblumen, die überall herausquellen, Menschen, die Preise über Berge von Chilischoten und Ingwer rufen. Irgendwann reicht mir jemand eine Jasminblumenkette – den Duft davon rieche ich den ganzen Nachmittag noch.
Letzte Station ist der Jain Tempel. Schuhe ausziehen ist Pflicht (Socken mitbringen, wenn euch kalter Marmor unangenehm ist). Drinnen ist es still – fast zu still nach dem Trubel auf dem Markt – und unser Guide erklärt, warum Jains so streng auf Gewaltlosigkeit und vegetarische Ernährung achten. Er erzählt auch, wie sehr sie das Geschäft in Indien prägen; ehrlich gesagt hatte ich das vorher nie bedacht. Der Rückweg durch die Gassen bei Sonnenuntergang fühlt sich anders an – als hätte ich mehr von Bangalore gesehen, als ich erwartet hatte.
Die Tour führt zu Fuß durch mehrere zentrale Orte in Bangalore und dauert je nach Tempo etwa 3–4 Stunden.
Ein Hoteltransfer kann gegen Aufpreis organisiert werden, wenn du bei der Buchung deinen Hotelstandort angibst.
Für die Tempelbesuche müssen Beine und Schultern bedeckt sein; Frauen sollten einen Schal für den Jain Tempel mitnehmen.
Ja, alle Eintrittspreise für die besuchten Sehenswürdigkeiten sind im Preis enthalten.
Kein Mittagessen ist inklusive, aber unterwegs gibt es viele lokale Essensstände, an denen du Snacks probieren kannst.
Dein Guide gibt dir gern Empfehlungen, wo du Seide oder Souvenirs kaufen kannst und was du danach noch sehen solltest.
Der Eintritt richtet sich nach Öffnungszeiten und Saison; für alle Tempel gilt ein Dresscode.
Die Tour erfordert eine moderate Fitness; sie ist nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Dein Tag beinhaltet alle Eintrittspreise für die Stationen entlang der Route – vom Tipu Sultans Sommerpalast über den Koté Vishnu Tempel bis zum Jain Tempel. Auf Wunsch kann gegen einen kleinen Aufpreis bei der Buchung ein Hoteltransfer organisiert werden. Ein lizenzierter lokaler Guide begleitet dich durch Bangalores historische Viertel.
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