Erkunde die vulkanischen Hänge bei Antigua mit lokalen Kaffeebauern, lerne jeden Schritt vom Anbau bis zur Tasse kennen und genieße frisch gebrühten Kaffee mit hausgemachter Champurrada bei ihnen zu Hause. Ehrliche Gespräche, erdige Düfte und echte Verbundenheit inklusive – ein Erlebnis, das lange nachwirkt.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind es etwa 20 bis 30 Minuten von Antigua.
Sie ist für die meisten Fitnesslevels machbar, aber nicht empfohlen für Personen mit Gehproblemen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden.
Die Tour umfasst den Transport, eine traditionelle guatemaltekische Champurrada und frisch gebrühten Kaffee oder Tee in einem lokalen Zuhause.
Ja, Kleinbauern führen dich durch ihre Plantagen und laden dich in ihre Häuser ein.
Ja, du siehst den Vulkan Agua aus nächster Nähe sowie die Vulkane Acatenango und Fuego in der Ferne.
Dein Tag beinhaltet den Transport von Antigua nach San Miguel Escobar, geführte Spaziergänge durch familiengeführte Kaffeeplantagen am Fuß des Agua-Vulkans, alle Schritte erklärt von den lokalen Bauern, sowie frisch gebrühten Kaffee und hausgemachte Champurrada direkt am Küchentisch deiner Gastgeber, bevor es zurückgeht.
Ich höre noch das Knirschen der trockenen Blätter unter meinen Schuhen, als wir die Kaffeeplantagen vor Antigua betraten – genauer gesagt in San Miguel Escobar. Die Luft war kühl und roch schon nach Erde, so wie kurz vor einem Regenschauer. Unser Guide, Don Pedro, winkte uns mit seiner fleckigen Hand zu und zeigte auf den Fuß des Agua-Vulkans. Er nannte ihn Hunapu, ein Name, den ich vorher nie gehört hatte. Irgendwie blieb er mir im Kopf – vielleicht, weil er ihn so leise aussprach, als hätte der Berg eine tiefere Bedeutung.
Wir gingen zwischen den Reihen der Kaffeepflanzen entlang, grüne Kirschen lugten aus den dunklen Blättern hervor. Don Pedro erzählte, dass seine Familie diese Felder schon seit Generationen bewirtschaftet. Ich versuchte, einige seiner spanischen Begriffe nachzusprechen – er lachte herzlich und schüttelte den Kopf (mein Akzent ist wohl hoffnungslos). Zwischendurch hielten wir an, damit er uns zeigte, wie sie die reifsten Bohnen per Hand pflücken. Das dauert zwar länger, aber darauf ist er sichtlich stolz. In der Ferne stieß der Vulkan Fuego eine kleine Rauchwolke aus – das schien hier niemanden zu stören.
Die Tour endete in Don Pedros Haus, wo seine Frau uns starken Kaffee einschenkte und knusprige Champurrada-Kekse reichte. Sie schmeckten süß und leicht rauchig – vielleicht vom Holzofen? Wir saßen um den Küchentisch, redeten über das Wetter, Preise und was guten Kaffee wirklich ausmacht (es sind nicht nur die Bohnen). Ich hatte nicht erwartet, mich so willkommen zu fühlen oder mit so vielen Geschichten im Kopf zu gehen – fast mehr als mit dem Geschmack der ersten Tasse.
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