Erlebe die bekannten Death in Paradise Drehorte auf Guadeloupe mit einem Guide, der alle Geschichten und Geheimnisse kennt. Füttere Papageien im botanischen Garten von Deshaies, schlendere durchs Honoré-Dorf an den Sets vorbei und genieße ein Mittagessen oder Drinks im Catherine’s Bar am Meer. Mehr als Sightseeing – es ist, als würdest du deine Lieblingsfolgen live erleben.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind inklusive, vom Terminal 1 am Kreuzfahrthafen Pointe-à-Pitre.
Du kannst im Catherine’s Bar vorab Mittagessen buchen (außer mittwochs und an Feiertagen) oder einfach Getränke und Freizeit genießen.
Ja, die Eintrittskarten für den botanischen Garten sind im Tourpreis enthalten.
Nein, wegen unebenem Gelände und Treppen ist die Tour nicht für Rollstuhlfahrer oder mobilitätseingeschränkte Personen geeignet.
Man hält draußen für Fotos an; ein Besuch innen ist nur möglich, wenn geöffnet (meist Dezember bis April) und vor Ort gegen Gebühr.
Die Tour dauert etwa von 8:30 Uhr bis ca. 14:30–15:00 Uhr, je nach Abfahrtszeit deines Kreuzfahrtschiffs.
Ja, bitte bring eine wiederverwendbare Wasserflasche mit, da keine Plastikflaschen bereitgestellt werden.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt am Kreuzfahrthafen Pointe-à-Pitre, eine geführte Fahrt entlang der malerischen Küstenstraße mit Kommentaren von einem Death in Paradise Statisten, Eintritt in den botanischen Garten von Guadeloupe zum Vogelfüttern und Erkunden der üppigen Anlage sowie reservierte Tische im Catherine’s Bar für Mittagessen (Lunch nicht inklusive), bevor du entspannt per Minibus rechtzeitig zu deinem Schiff zurückkehrst.
Wir waren schon halb die kurvige Küstenstraße entlanggefahren, als mir auffiel, dass unser Guide Alain tatsächlich als Statist am Set von Death in Paradise war! Er zeigte uns genau den Strandabschnitt, an dem die Hütte des Inspektors jede Staffel steht (die steht nur ein paar Monate, das wusste ich nicht). Das Meer hatte dieses Blau, das man am liebsten in Flaschen füllen würde. Alain erzählte, wie heiß es beim Dreh wird und dass die Schauspieler immer Sand in den Schuhen haben. Ich versuchte mir vorzustellen, in diesem Klima einen Anzug zu tragen. Unmöglich.
Als nächstes stand der botanische Garten in Deshaies auf dem Programm (oder „Honoré“, wenn man Fan der Serie ist) – Papageien kreischten irgendwo über uns, Koi schwammen unter Seerosenblättern. Es roch ganz leicht nach Hibiskus und etwas Süßem, das ich nicht genau einordnen konnte. Wir fütterten ein paar Lori-Vögel; einer setzte sich sogar auf meine Schulter und wollte erst gehen, als Alain ihn mit Obst bestach. Er zeigte uns die Villa, in der Richard Poole sein Ende fand (reingehen darf man nicht, aber man kommt nah genug ran, um die TV-Magie zu spüren). Ich ertappte mich dabei, wie ich aus Gewohnheit nach Kameras suchte – total verrückt.
Der Spaziergang durchs Honoré-Dorf fühlte sich an, als würde man hinter die Kulissen eines Stücks blicken, das man schon ewig kennt. Die Kirchenglocken hallten von den verblassten Pastellwänden wider. Im Catherine’s Bar quetschten wir uns an einen Tisch direkt am Wasser – das ist nicht garantiert, wenn man nicht vorher reserviert. Ich bestellte gegrillten Fisch; jemand anderes versuchte, „Colombo“ auszusprechen und brachte damit den Barkeeper zum Lachen. Die Luft schmeckte salzig, und im Hintergrund lief leise Reggae. Es fühlte sich gar nicht mehr wie eine Tour an – eher wie ein spontaner Besuch in einer fremden Geschichte.
Ich denke immer noch an den letzten Blick über die Bucht, als wir bei Port Honoré standen, wo all die Bootsszenen gedreht werden. Es war viel ruhiger als erwartet – nur Wind und entfernte Stimmen aus der Bar. Auf der Rückfahrt nach Pointe-à-Pitre zeigte Alain uns, in welchem Hotel die Filmcrew wohnt („nicht so glamourös, wie es aussieht“, meinte er). Der ganze Tag war wie ein Blick hinter den Vorhang – und trotzdem mittendrin.
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