Du tauchst ein in eine echte Küche in Nafplio, kochst Seite an Seite mit einer lokalen Köchin, probierst klassische griechische Rezepte wie Trachanas mit Garnelen und Orangenkuchen und genießt dazu regionale Weine. Freu dich auf viel Gelächter, Geschichten deiner Gastgeberin und dieses besondere Gefühl, wenn man Essen gemeinsam teilt.
Die genaue Dauer steht nicht fest, aber rechne mit mehreren Stunden inklusive Kochen und gemeinsames Essen.
Ja, zu jedem Gericht wird der passende Wein serviert.
Ja, Babys und kleine Kinder sind im Kinderwagen oder Buggy willkommen.
Ja, in der Nähe des Veranstaltungsorts gibt es gute Anbindungen mit Bus und Co.
Ja, Assistenztiere sind bei diesem Kochkurs in Nafplio willkommen.
Dein Tag umfasst eine praktische Kochanleitung von einer lokalen Köchin in Nafplio, alle Zutaten für drei Gänge (Trachanas mit Garnelen, Schweinefilet mit Beilagen, Orangenkuchen), sorgfältig ausgewählte Weinbegleitungen zu jedem Gericht und viel Zeit, um am Ende gemeinsam zu essen, bevor es wieder in die Stadt geht.
Als erstes nahm ich den Duft wahr – nach Tomaten und etwas Zitrusartigem, vielleicht Orangenschale? Wir waren gerade in diese helle Küche in Nafplio gekommen, und unsere Köchin Maria, die schon Mehl auf der Schürze hatte, reichte uns Schürzen, bevor ich richtig „Hallo“ sagen konnte. Überall standen frische Kräuter, und das offene Fenster ließ das Summen von Rollern draußen herein. Ich dachte nur: Okay, das wird kein gewöhnlicher Dienstagabend.
Los ging’s mit Trachanas – ehrlich gesagt hatte ich den Namen vorher noch nie gehört. Maria zeigte uns, wie man ihn langsam rührt, damit nichts anbrennt, dann kamen Garnelen und eine aromatische Brühe dazu, die die ganze Küche nach Meer duften ließ. Dazu gab’s ein Glas Weißwein (ich versuchte den Namen auszusprechen – Li lachte über meinen Akzent) und plötzlich plauderten wir alle wie alte Freunde. Danach kam das Schweinefilet: Das Einrollen mit Chili-Paste war chaotischer als gedacht, aber keiner störte sich daran, als ich mir Soße auf den Ärmel kleckerte.
Zum Nachtisch gab’s Orangenkuchen, klebrig und süß – da hatte ich die Zeit komplett vergessen. Draußen ging die Sonne unter und tauchte alles in goldenes Licht, während wir um den Tisch saßen und uns gegenseitig von unseren Tellern probieren ließen. Jemand fragte Maria nach ihrem Lieblingsessen aus Kindertagen, und sie erzählte von der Küche ihrer Großmutter; für einen Moment fühlte es sich an, als gehörten wir alle zu einer großen Familie. An den Blick aus ihrem Fenster denke ich noch oft zurück.
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