Erkunde die verwinkelten Straßen von Korfu Stadt, koste blättrige Pasteten zum Brunch, schlürfe Kumquat-Likör dort, wo die Einheimischen einkaufen, probiere hausgemachte Butter in einer traditionellen Molkerei und genieße zum Abschluss ein Mittagessen mit Wein oder Ouzo, während dein Guide Geschichten erzählt, die du sonst nirgends findest.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, aber die Tour umfasst mehrere Stopps inklusive Brunch und Mittagessen; plane mehrere Stunden ein.
Ja, am Ende der Tour gibt es ein gesetztes Mittag- oder Abendessen mit traditionellen Gerichten.
Wasser, alkoholische Getränke wie Ouzo oder Wein, Ginger Beer und Kumquat-Likör sind inklusive.
Ja, alle Bereiche und Wege der Tour sind rollstuhlgerecht.
Du probierst Käsepastete, Spinatpastete, Baklava, griechischen Joghurt, Kumquat-Süßigkeiten, frische Butter, Pudding, Galaktoboureko, Pastitsada, Sofrito und mehr.
Nein, eine Abholung ist nicht vorgesehen; du triffst deine Guide im historischen Zentrum von Korfu Stadt.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen, Kinderwagen oder Buggy können mitgebracht werden.
Ja, ein lokaler Guide begleitet dich zu allen Stationen und teilt Geschichten und Tipps.
Dein Tag startet mit Brunch aus griechischen Pasteten und Joghurt bei „The Saint“, dann verkostest du Kumquat-Likör und Süßigkeiten in Spezialläden, probierst hausgemachte Butter und Pudding aus der letzten traditionellen Molkerei Korfus seit 1950, genießt eine Olivenölverkostung mit Kochtipps vom Besitzer – und zum Abschluss ein entspanntes Mittagessen mit Pastitsada oder Sofrito, dazu Ouzo oder Wein, bevor du auf eigene Faust zurück in die Stadt schlenderst.
Den ersten Bissen von dieser warmen Käsepastete in Korfu Stadt werde ich nie vergessen – wir kannten unsere Guide Sofia kaum, da balancierte ich schon Blätterteig in der einen und prickelndes Ginger Beer in der anderen Hand. Der Laden hieß „The Saint“ und lag mitten im historischen Zentrum. In der Luft lag eine Mischung aus süßer Vanillecreme und würzigem Feta, während die Leute gemütlich zur Arbeit schlenderten. Ich versuchte „kalimera“ zu sagen zu einem älteren Herrn am Nebentisch, der grinste und trotzdem auf Englisch antwortete. Mein Akzent verriet mich wohl.
Nach dem Brunch schlenderten wir zu einem winzigen Laden, in dem Kumquat-Likör wie kleine orange Juwelen in den Regalen funkelte. Ich dachte erst, das wird mir zu süß sein, aber es ist irgendwie total süchtig machend – sirupartig, aber nicht zu klebrig. Sofia reichte uns Mandolato (eine Art Nougat) und mit Zucker bestäubte griechische Süßigkeiten und erzählte, wie Kumquats durch einen britischen Herren vor langer Zeit zu einem Korfioten-Klassiker wurden. Sie lachte, als ich versuchte, die Geschichte nachzuerzählen – ich hab bestimmt die Hälfte falsch verstanden.
Der Milchladen war mein Lieblingsstopp. Er existiert seit 1950 und ist wohl der letzte seiner Art in der Stadt. Der Besitzer hatte Hände, die man sah, dass sie jahrzehntelang Butter gemacht hatten. Er ließ uns frische Butter auf Brot probieren, das so weich war, dass es fast unter dem Messer zerfiel, dazu einen Pudding, der mich irgendwie an Kindheit erinnerte – milchig und leicht säuerlich. Es gab auch Galaktoboureko (ich kann’s immer noch nicht richtig aussprechen), klebrig süß und mit knusprigen Schichten.
Zum Abschluss setzten wir uns in ein kleines Restaurant zum Mittagessen, Pastitsada dampfte neben Sofrito auf dem Tisch, dazu ein Glas Ouzo, das stärker traf als gedacht. Draußen begann jemand Musik zu spielen, man hörte das Klirren von Gabeln und lebhafte Gespräche auf Griechisch. Ich dachte immer wieder, wie persönlich jeder Halt war – nicht nur Essen, sondern Geschichten, Sofias Tipps zum Olivenöl („niemals zu heiß erhitzen!“) und sogar ihre Lieblingsbäckerei in einer kleinen Gasse, die wir fast verpasst hätten. Ehrlich gesagt ging ich satt nach Hause, aber hätte am liebsten gleich morgen wieder angefangen.
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