Mit dem E-Bike gleitest du durch Heraklions lebendige Straßen, probierst griechische Meze und schlürfst lokalen Wein. Dein Guide erzählt Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest, du genießt ruhige Momente über den Stadtmauern und lachst bei starkem Kaffee im Georgiadis-Park. Das ist mehr als Sightseeing – hier fühlst du dich wirklich angekommen, wenn auch nur für einen Nachmittag.
„Du gewöhnst dich schnell an die Klingel“, grinste Yannis, als wir aus dem kleinen Büro in das morgendliche Treiben von Heraklion hinauswackelten. Anfangs war ich etwas nervös wegen des E-Bikes – keine Ahnung warum, schließlich muss man kaum treten – doch nach zwei Blocks, in denen ich einem Lieferwagen und einer Katze auswich, fühlte es sich an wie eine Fahrt durch eine lebendige Postkarte. Die Stadt war lauter als gedacht: Roller surrten vorbei, jemand rief nach Kaffee, und die salzige Hafenluft mischte sich mit dem Duft frisch gebackenen Brots. Wir sausten durch Gassen, in denen alte Männer Backgammon unter verblassten Markisen spielten. Yannis zeigte mir immer wieder Details, die mir sonst entgangen wären – „Hier hat meine Oma ihr Brot gekauft“, sagte er einmal, was mich zum Lachen brachte, weil es wie ein ganz normaler Eckladen aussah.
Wir machten Halt im Georgiadis-Park für griechischen Kaffee (mit dem typischen Bodensatz) und ein paar Meze – Oliven, Käse, winzige Tomaten, die nach Sonne schmeckten. In der Nähe spielte eine Gruppe Teenager Musik auf dem Handy und sangen auf Griechisch mit. Es war fast friedlich, dort zu sitzen, die Beine ausgestreckt auf dem Gras, während Yannis erzählte, wie die venezianischen Mauern Heraklions gebaut wurden, um Piraten fernzuhalten. Später fuhren wir hinauf, um die Mauern selbst zu sehen; oben mit dem Wind im Gesicht und der ganzen Stadt zu unseren Füßen – dieses Bild kommt mir manchmal in den Sinn, wenn ich im Stau stehe.
Der Kornarou-Platz war voll mit Menschen, die Obst kauften oder leidenschaftlich über Fußball diskutierten (mindestens dreimal hörte ich „Olympiakos“). Der Löwenbrunnen ist kleiner als erwartet, aber hier trifft sich jeder – Paare Hand in Hand, Kinder, die um den Brunnen herumrennen. Wir schauten kurz in die Kirche des Heiligen Titos hinein; überall flackerten Kerzen, der kühle Stein fühlte sich angenehm an. Als wir die Kathedrale des Heiligen Minas erreichten (riesig und hallend!), waren meine Beine dank des E-Bikes noch längst nicht müde. Auf dem Rückweg merkte ich, dass ich aufgehört hatte, mir Sorgen um den Verkehr oder mein Aussehen mit Helm zu machen – ich genoss einfach, für ein paar Stunden Teil dieser Stadt zu sein.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet – wenn du Fahrrad fahren kannst und über 1,5 m groß bist (max. 103 kg), bist du dabei.
Im Preis sind E-Bike, Wasser, griechische Tapas (Meze), Hauswein (rot oder weiß), WLAN während der Tour und ein lokaler Guide enthalten.
Das Mindestmaß liegt bei 1,50 m Körpergröße, das Maximalgewicht pro Fahrrad bei 103 kg. Alle Altersgruppen sind willkommen, wenn sie diese Voraussetzungen erfüllen.
Ja, der Treffpunkt in Heraklion ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Du siehst den Löwenbrunnen, den Morosini-Brunnen, den Kornarou-Platz, die venezianischen Mauern, die Kirche des Heiligen Titos, die Kathedrale des Heiligen Minas und mehr.
Du bekommst griechische Tapas (Meze) und Hauswein während einer Pause – das ist im Preis inklusive.
Ja, alle Teilnehmer müssen vorab einen Haftungsausschluss ausfüllen; am besten machst du das online vorab, um Zeit zu sparen.
Dein Tag startet mit einem E-Bike, das auf deine Größe eingestellt ist, plus Wasser für die Fahrt. Unterwegs hältst du an einem lokalen Ort für griechische Meze und Hauswein – rot oder weiß. WLAN gibt’s während der ganzen Tour, damit du deine Fotos direkt teilen kannst. Die Abholung erfolgt von zentralen Treffpunkten in Heraklion, bevor du mit deinem Guide die Highlights und versteckten Ecken der Stadt entdeckst.
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