Erlebe Buckelwale in Französisch-Polynesiens offenem Meer hautnah mit einem erfahrenen Guide, der genau weiß, wo sie sind. Danach schnorchelst du mit Rochen und Schwarzspitzenhaien auf einer flachen Sandbank in der Lagune – Schwimmkenntnisse sind hier nicht nötig. Freu dich auf Spaß, salzige Haut und vielleicht einen Moment, der lange nachklingt.
Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass ich wirklich ins Wasser gehe. „Mit Walen schwimmen“ klang für mich erst wie so eine Sache, die man sagt, aber wenn man dann die Weite des Ozeans sieht – und die Größe der Wale – denkt man sich doch: lieber nicht. Aber unser Guide Manu grinste nur, als er mein Gesicht sah. „Es ist ihre Zeit“, sagte er und zeigte auf ein Stück Meer, das genau aussah wie alle anderen. Er entdeckte eine Fontäne, bevor ich überhaupt eine Welle bemerkte. Das Boot schaukelte sanft, während wir warteten, die Sonne wärmte schon meine Schultern, obwohl es erst kurz nach 8 Uhr morgens war.
Plötzlich tauchten sie auf – zwei Buckelwale zusammen, langsam und unglaublich elegant. Am meisten bleibt mir der Klang in Erinnerung: ein tiefes, fast seufzendes Geräusch, das über das Wasser hallte. Manu erklärte, dass die Wale jedes Jahr nach Französisch-Polynesien kommen, um sich auszuruhen und ihre Kälber aufzuziehen. Wir hielten Abstand (er war da sehr streng), aber als der Moment passte, durften wir leise ins Wasser gleiten. Dort zu treiben, mit beschlagener Maske, sah ich schemenhafte Umrisse unter mir – größer als alles, was ich je aus der Nähe gesehen habe. Mein Herz raste, aber ich fühlte mich gleichzeitig ganz ruhig.
Später trieben wir zurück zur Lagune, um mit Rochen und Schwarzspitzenhaien zu schnorcheln. Die Sandbank war so flach, dass man stehen konnte, der Sand fühlte sich weich zwischen den Zehen an. Die Rochen strichen wie feuchte Seide an meinen Knöcheln vorbei – keine Ahnung, ob man das so beschreibt, aber es passt einfach. Ein Kind auf unserem Boot quietschte jedes Mal, wenn ein Hai näherkam (ehrlich gesagt, ich auch). Jemand reichte mir ein Stück Ananas aus der Tasche – nach all dem Salzwasser schmeckte es besonders süß.
Ich denke immer wieder an diesen Moment unter Wasser – einfach treiben, nur den eigenen Atem hören und den fernen Walgesang. Man fühlt sich klein, aber auf eine schöne Weise. Wenn du mit dem Gedanken spielst, diese Wal-Tour von Juli bis November zu machen – mach’s einfach. Auch wenn du am Anfang zögerst.
Die Hauptsaison läuft jedes Jahr von Juli bis Anfang November.
Du solltest fit sein und dich im offenen Meer wohlfühlen; Kinder unter 12 Jahren sind nicht erlaubt.
Schwimmen ist freiwillig – du kannst die Wale auch vom Boot aus beobachten.
Du kannst Buckelwale, Große Tümmler, Pilotwale, pelagische Haie, Rochen und Schwarzspitzen-Riffhaie sehen.
Ja – Flossen, Maske, Schnorchel, Schwimmhilfe (Rettungsweste) und Wasserflasche sind dabei.
Die Sandbank ist flach, das Wasser reicht nur bis zur Taille, sodass du bequem stehen kannst.
Die Tour ist für Kinder unter 12 Jahren verboten und nicht für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen geeignet.
Ein Hoteltransfer wird nicht angeboten; erkundige dich direkt beim Anbieter nach Transportmöglichkeiten.
Dein Tag umfasst eine geführte Bootstour mit lokalen Experten während der Wal-Saison in Französisch-Polynesien; alle Schnorchel-Ausrüstungen – Flossen, Maske, Schnorchel – und Schwimmwesten sind inklusive, ebenso wie Wasserflaschen. Du verbringst Zeit auf dem Meer bei der Walbeobachtung (Schwimmen optional) und in einer flachen Lagune für sichere Begegnungen mit Rochen und Schwarzspitzenhaien, bevor es zurück an Land geht.
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